VHS: Duisburg aus DDR-Sicht

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Duisburg. Die Volkshochschule (VHS) Duisburg hat gemeinsam mit dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ und weiteren Partnern zum 30. Jubiläum der Wiedervereinigung eine Vortragsreihe organisiert. Christoph Wunnicke spricht im zweiten Vortrag am Mittwoch, 7. Oktober, um 20 Uhr im Vortragssaal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte via Internet-Liveübertragung per Beamerprojektion zu „30 Jahre Wiedervereinigung: Die Stadtgeschichte Duisburgs aus DDR-Sicht“.

Der Historiker erzählt kurz nach dem Tag der Deutschen Einheit, am 71. Jahrestag der Gründung der DDR, die Beziehungsgeschichte Duisburgs zur DDR. Von der unmittelbar nach Staatsgründung propagierten Solidarität zwischen Duisburger und Hennigsdorfer Stahlwerkern, über die dreistündige Rede des FDJ-Vorsitzenden Erich Honecker auf der FDJ-Landesdelegiertenkonferenz NRW in Duisburg 1949, „Störaktionen gegen DDR-Kanusportler“ bei den Weltmeisterschaften 1979, die Duisburger Akzente 1987 unter dem Motto „Einblicke – Kultur und Kunst aus der DDR/Erbe und Gegenwart“ oder die von einer CDU-Delegation 1988 angedachte Partnerschaft zwischen den Dresdner und Duisburger Verkehrsbetrieben: Es entsteht der Eindruck, dass trotz Mauer und Systemkonkurrenz Wesentliches ungeteilt, mindestens aufeinander bezogen blieb.

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Coronavorschriften wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Weitere Information gibt es bei Josip Sosic, Telefon 0203/283-3725.

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