Ursachen von Hass und Gewalt

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Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Hass und Gewalt haben in den letzten Jahren und Monaten zugenommen. Um dieses Thema geht es in der Videokonferenz des  ökumenischen Regionaltreffens für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann am Mittwoch, 25. November, um 19.30 Uhr. Anmeldungen sind bis Montag, 23. November, möglich (Juergen.Lindemann@ekir.de). Die angemeldeten Teilnehmer erhalten dann die Einwahldaten für die Konferenz. Referent ist der Journalist Jörgen Klußmann, Berater für systemische Konflikttransformation und Studienleiter der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Mit Hass und Gewalt sind auch miteinander verbundene Phänomene festzustellen. Verschwörungstheoretiker und Faktenleugner geraten immer mehr ins Blickfeld. Die Gewalt ohne ersichtlichen Grund und mit terroristischen, ex­tre­mistischen Hintergrund nimmt zu. Beispiele dafür sind die Anschläge in Stuttgart, Frankfurt, Nizza und Wien. Bedrohungen und Gewalt richten sich nicht nur gegen Polizisten, sondern auch gegen Menschen, die anderen helfen wollen, wie Ärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute. Misstrauen gegenüber dem Staat und anderen Menschen haben zugenommen. Der Hass gegenüber Gruppen und Menschen, die man gar nicht kennt –  und den man nach 1945 zumindest teilweise für überwunden hielt – ist wieder gewachsen, gegenüber Flüchtlingen, Moslems und Juden.

„Fassungslos stehen wir Mitstreiterinnen im Konziliaren Prozess vor dieser Entwicklung. Wir fragen uns, wie es dazu kommen kann und was wir tun können. Vieles ist dabei unklar“, erklärt Jürgen Lindemann, Beauftragter für den Konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Die Fragen will an diesem Abend Jörgen Klußmann beantworten.

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