Urlaub in der Weinregion Saale-Unstrut

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Naumburg (tpr). Inmitten der sonnenverwöhnten Weinbauregion Saale-Unstrut steht ein einmaliges Zeugnis hochmittelalterlicher Architektur und Kunst: der Naumburger Dom. Die Coronavirus-Pandemie zwang zur Schließung, aber auch zu kreativen Ideen. Mit neu entwickelten Expertenführungen, Podcasts und einer Sonderausstellung lädt das Welterbe in diesem Sommer Besucher zu virtuellen und realen Begegnungen.

Reglindis, eine der zwölf berühmten Stifterfiguren des Naumburger Doms, begrüßt ankommende Gäste auf einem Plakat am Eingang jetzt mit Mund-Nasen-Maske – ein Hinweis auf die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen. Nach achtwöchiger Schließzeit ist das UNESCO-Welterbe seit Mitte Mai wieder geöffnet und darf mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden. Seit wenigen Tagen können sich Gäste auch wieder durch den Dom führen lassen. Die Vereinigten Domstifter haben dafür neue Touren entwickelt. Die Sonderausstellung „Uta trifft Nina“ mit Fotografien von Jürgen Sieker öffnet ab 7. Juni. An diesem Tag wird zudem der UNESCO-Welterbetag gefeiert, in diesem Jahr auf einer digitalen Plattform.

Der spätromanisch-frühgotische Naumburger Dom St. Peter und St. Paul gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern aus der Zeit des europäischen Hochmittelalters. Mitte des 13. Jahrhunderts schuf ein unbekannter Steinbildhauer im Westchor ein Meisterwerk, das noch heute Besucher rund um den Globus fasziniert. Die zwölf Stifterfiguren sind für die Zeit ihrer Entstehung unvergleichlich lebendig, ausdrucksstark und realitätsnah dargestellt. Eine der Skulpturen erlangte Kultstatus: Uta. Ihr Bild ging als „die schönste Frau des Mittelalters“ in kunsthistorischen Publikationen, auf Gemälden und Postkarten um die Welt. 2018 erhielt der Dom den Welterbe-Titel.

Foto: Hellfritzsch

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