Urlaub daheim: Tagesausflug nach Limburg

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Limburg. Konrad Kurzbold kennen sicher nur die wenigsten Lintorfer. Ihm schenkt der deutsche König Ludwig das Kind im Jahr 910 einen Felsen hoch über der Lahn. Wer von Lintorf aus über die A3 von Diez aus ins Lahntal fährt, kann den Felsen nicht übersehen: obenauf thront der Limburger Dom.

Kaum zwei Autostunden entfernt erwartet den Lintorfer Ausflügler ein Städtchen mit mittelalterlichem Flair. Die Fachwerkbauten in der Altstadt Limburgs mit ihren reichen, oft figürlichen Schnitzereien entstammen dem 13. bis 18. Jahrhundert. Viele kleine Läden, Cafés und Gasthäuser in den restaurierten Fachwerkbauten laden zum Bummel durch die Altstadt ein.

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Vielleicht entdeckt der Lintorfer Reisende auch die enge Stelle zwischen zwei Fachwerkbauten in der Fahrgasse, der A3 des Mittelalters. Denn durch diese Gasse kamen die Kaufleute auf ihrem Weg von Köln nach Frankfurt. Es war überhaupt die engste Stelle auf ihrer Reise. Deshalb mussten die Fuhrwerke in Köln und Frankfurt durch ein Holztor fahren, um „Limburger Maß“ zu nehmen. Passten sie dort hindurch, kamen sie auch durch den Engpass in Limburg.

Wenn nach dem Besuch von Altstadt und Dom noch etwas Zeit bleibt, sollte der Besucher sich die Werkstadt unmittelbar neben dem Limburger Bahnhof anschauen. Der Weg dorthin führt an noch mehr Geschäften vorbei, dabei hat Limburg gerade einmal 34.000 Einwohner. Aber die Innenstadt ist trotzdem voller Leben.

Ein Teil davon ist die Werkstadt. Heute ist sie ein Einkaufs- und Erlebnis-Center, das nach weniger als ein Jahr Bauzeit am 26. August 2009 offiziell eröffnet wurde. Die etwa 26.000 Quadratmeter große, denkmalgeschützte „Richthalle“ des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Deutschen Bundesbahn ist mit vielfältigen neuen Nutzungen gefüllt. Bei Regen eine interessante Alternative zur Altstadt.

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