Unwetter: 64 Tonnen Sperrgut in Ratingen

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Ratingen. Das Unwetter vom 29. Mai ist vielen noch in Erinnerung: Die Unwetterfront war an jenem Nachmittag nicht weitergezogen, sondern regnete sich hauptsächlich über Ratingen-West, Tiefenbroich und Düsseldorf-Nord ab. In diesem Gebiet fielen innerhalb von eineinhalb Stunden 65,8 Liter Regen pro Quadratmeter, so viel wie sonst im gesamten Mai. Viele Keller standen unter Wasser. 

Schon einen Tag später vereinbarte die Stadt mit dem Sperrgutdienstleister AWISTA-Logistik, dass ab dem 4. Juni Sperrgut-Extratouren in den betroffenen Gebieten durchgeführt werden. Zuletzt wurde am 22. Juni noch einmal eine Tour gefahren, um auch die letzten Reste einzusammeln. Die Bilanz ist beträchtlich: Insgesamt sind allein durch dieses Unwetter 64 Tonnen Sperrgut in Ratingen angefallen, so viel wie sonst in einer ganzen Woche.

Mit Aufnahme der Extratouren in Ratingen und Düsseldorf Nord war allerdings gleichzeitig ein zweiter schwerer Regen über Monheim und Langenfeld niedergegangen. Da auch hier die AWISTA einspringen musste, führte dies für das Unternehmen zu einer logistischen Herausforderung. Einzelne Pannen waren bei der hohen Anzahl an Sperrgutanforderungen zwar leider nicht zu vermeiden, aber insgesamt kann Frank Licht, Stadt Ratingen, feststellen: „Letztlich konnte allen Bürgern schnell und unbürokratisch geholfen werden. Hierfür möchte ich der Einsatzleitung, aber auch den Arbeitern der AWISTA, herzlich danken. Gleiches gilt für die vom Unwetter betroffenen Bürger, die trotz allem viel Verständnis für die Mitarbeiter hatten, auch wenn es mit dem Abholtermin mal nicht sofort geklappt hat.“

Archivfoto

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