Unruhiger Tag für Ratinger Feuerwehr

Werbung

Ratingen. Der Freitag war ein unruhiger Tag für die Ratinger Feuerwehr. Bis zum frühen Abend hatten die Feuerwehrleute bereits 40 Rettungsdienst- und Krankentransporteinsätze durchgeführt. Außerdem gab es mehrere große Einsätze auf den Autobahnen. An den Einsätzen beteiligt waren Kräfte der Berufsfeuerwehren Ratingen und Düsseldorf, der Löschzüge Mitte, Lintorf, Tiefenbroich und Breitscheid der Feuerwehr Ratingen, der Polizei und der unteren Wasserbehörde des Kreises Mettmann.

Um 8:38 Uhr geriet ein Auto auf der A52 in Fahrtrichtung Essen ins Schleudern. Der Wagen blieb auf dem Dach liegen, der Fahrer sollte noch im Fahrzeug eingeklemmt sein. Nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stellte sich zum Glück heraus, dass der Fahrer nur leicht verletzt war und das Fahrzeug selbstständig verlassen konnte. Zusammen mit Einsatzkräften aus Düsseldorf konnte der Einsatz schnell beendet werden, der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.

Zur Mittagszeit um 12:46 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung zu einer Brückenbaustelle im Autobahnkreuz Ratingen-Ost. In der Baustelle stürzte ein Lastwagen mit Schotter um und kippte in eine Böschung. Der Fahrer verletzte sich auch diesmal nur leicht, der Tank des Lastwagens riss jedoch auf und der Treibstoff ergoss sich ins Erdreich. Die Feuerwehr konnte den restlichen Treibstoff auffangen, die untere Wasserbehörde leitete weitere Maßnahmen ein. In einer mehrstündigen, aufwändigen Bergung wurde der LKW mit einem Kran aufgerichtet und abtransportiert. Die Ratinger Brandschützer blieben bis zum Abtransport des Lastwagens vor Ort.

Noch während des Einsatzes an der Brückenbaustelle wurde die Wehr um 13:41 Uhr zu einem Ratinger Industriebetrieb gerufen. Dort hatte die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen und automatisch eine Alarmierung ausgelöst. Ein Brand lag jedoch nicht vor, so dass der Einsatz schnell beendet werden konnte.

Um 17:36 brannte ein Auto im Autobahnkreuz Breitscheid beim Eintreffen der Kräfte in voller Ausdehnung. Ein Totalschaden des Fahrzeugs konnte nicht mehr verhindert werden, aber die reisenden Personen blieben unverletzt. Durch die notwendigen Absicherungsmaßnahmen kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A3.

Foto: Feuerwehr

Werbung