Unruhige Silvesternacht für Feuerwehr

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Ratingen. Der Jahreswechsel verlief aus Sicht der Feuerwehr im Brandschutz und im Rettungsdienst unruhig. Wie erwartet, zog das Einsatzgeschehen in der Silvesternacht deutlich an. Von 18 Uhr am Silvesterabend bis 8 Uhr am Neujahrsmorgen hatte die Feuerwehr insgesamt 18 Einsätze im Brandschutz. Im Mittel der letzten fünf Jahre waren es gerade einmal zehn Einsätze. Die überwiegende Anzahl waren allerdings kleinere Einsätze.

Neben mehreren Müllbehälterbränden brannte es auf dem Balkon eines zweigeschossigen Einfamilienhauses an der Zeisstraße. Die Intensität des Brandes war so groß, dass bereits die Kunstoffrollladen geschmolzen waren. Der Brand drohte auf das Wohnzimmer überzugreifen. Nachbarn hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Mit einem C-Rohr unter Atemschutz konnten die Flammen schnell gelöscht werden, bevor ein noch größerer Schaden entstehen konnte.

Ein explodierender Knallkörper löste in der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge des Landes NRW an der Daniel-Goldbach-Straße die Brandmeldeanlage aus. Die Feuerwehr war umgehend mit einem Großaufgebot vor Ort, musste aber nicht tätig werden.

Im Rettungsdienst verlief die Nacht ebenfalls unruhig. 30 Einsätze mussten bewältigt werden. Der Mittelwert der vorhergehenden fünf Jahreswechsel liegt bei 29 Rettungsdiensteinsätzen. Bei fünf der Einsätze wurde ein Notarzt hinzugezogen.

Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr verbrachten eine ganze Reihen von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr der Standorte Ratingen-Mitte, Homberg, Lintorf und Hösel den Jahreswechsel in den Gerätehäusern. Die Einsatzzentrale wie auch die Führungsdienste wurden verstärkt besetzt. Der Rettungsdienst wurde durch zwei zusätzliche Rettungswagen von DRK und JUH verstärkt.

Foto: Feuerwehr

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