Ulrike Kautz leitet Förderzentrum West in Lintorf

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Kreis Mettmann/Lintorf. Seit 1. August ist der Kreis Mettmann Träger von vier Förderzentren. In allen Förderzentren werden die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung unterrichtet. Die Zentren bestehen jeweils aus zwei Standorten, die sich in unterschiedlichen Städten im Kreis befinden. Die ehemalige Comenius-Schule in Lintorf ist Sitz des Förderzentrums West, zu dem ein zweiter Standort an der Goethestraße 34 in Mettmann gehört. Die Schüler kommen überwiegend aus Wülfrath, Mettmann und Ratingen. Das Förderzentrum wird von Ulrike Kautz (Zweite von links) geleitet. Anke Habermeier hat kommissarisch die stellvertretende Leitung. Sie hat ihren Sitz in Mettmann.

Das Förderzentrum Nord befindet sich in zwei Schulgebäuden in der Hans-Böckler-Straße 25-27 in Velbert. Dort gehen überwiegend Schüler aus Velbert und Heiligenhaus zur Schule.

Das Förderzentrum Mitte befindet sich in der Lortzingstraße 1 in Hilden und am Rathelbecker Weg 25-27 in Erkrath. In beiden Standorten sind überwiegend Schüler aus Haan, Hilden und Erkrath. Das Förderzentrum verfügt zudem für eine befristete Zeit über eine Zweigstelle an der Otto-Hahn-Straße 6 in Hilden.

Das Förderzentrum Süd befindet sich derzeit noch an zwei Standorten in Monheim am Rhein. In der Krischerstraße 31 und in der Geschwister-Scholl-Straße 69. Im Sommer 2017 wird der Standort an der Geschwister-Scholl-Straße aufgegeben und in Langenfeld ein Schulgebäude am Fahler Weg 17 bezogen. Die beiden Standorte sind überwiegend für Schüler aus Langenfeld und Monheim zuständig.

Allen Eltern steht nun ein wohnortnahes Angebot für die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung an jedem Standort zur Verfügung. Die Wahlmöglichkeit der Erziehungsberechtigten zwischen einem inklusiven Unterricht an einer allgemeinen Schule oder der Besuch eines Förderzentrums ist somit gewährleistet.

Die Schülerzahlen für jedes Förderzentrum liegen mit weit über 200 Schülern weit über der gesetzlich geforderten Mindestschülerzahl.

Nicht nur die Schülerschaft setzt sich an den Förderzentren zum Schulstart ab dem 23. August neu zusammen, sondern auch die Lehrerkollegien. Es ist gewährleistet, dass in jedem Förderzentrum und an jedem Standort alle drei Förderschwerpunkte fachspezifisch unterrichtet werden können.

Für die Primarstufenschüler wird ein Offenes Ganztagsangebot vorgehalten. Für die Klassen fünf bis sieben gibt es ein Angebot im gebundenen Ganztag. Die Konzeption ist zunächst auf fünf Jahre ausgerichtet. Das Wahlverhalten der Eltern wird den weiteren Bedarf und die Planungen für die Schulentwicklung der Förderzentren maßgeblich beeinflussen.

„Der Countdown für den Echtbetrieb der Förderzentren läuft und alle Standorte gehen bestens gerüstet an den Start“, ist sich Landrat Thomas Hendele sicher. „Ein großes Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.“

Foto: Kreis Mettmann

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