Über 1500 freie Lehrstellen im Handwerk

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Düsseldorf. Beste Chancen auf eine Ausbildungsstelle im Handwerk meldet die Handwerkskammer (HWK) Düsseldorf – „sowohl in quantitativer Hinsicht als auch mit Blick auf einen ungewöhnlich flexiblen zeitlichen Beginn der Ausbildung in diesem Jahr“, informiert HWK-Bildungsgeschäftsführer Christian Henke. Das Handwerk an Rhein, Ruhr und Wupper hat in Abstimmung mit den Berufsschulen des Landesteils für dieses Jahr einen späteren Ausbildungsstart als zu den üblichen Startzeitpunkten 1. August und 1. September verabredet.

„In Zeiten der Corona-Verunsicherung ist es gut zu wissen, dass die Ausbildung auch etwas später beginnen kann“, sagt Henke. Auch am 1. Oktober oder im November ist ein Einstieg problemlos möglich. Dem Ausbildungsmarkt fehlten aufgrund der Corona-Einschränkungen in diesem Jahr zwei Monate, in denen die Anbahnung von Lehrverträgen praktisch unmöglich war.

„Das bedeutet zugleich: Ungewöhnlich viele und attraktive Ausbildungsplätze in großer Breite und Vielfalt des bodenständigen und krisenfesten Wirtschaftssektors sind derzeit noch auf dem Markt!“, berichtet Henke.

Es sind noch 1506 Lehrstellen im Bezirk der Handwerkskammer Düsseldorf verfügbar. In mehr als 70 Branchen und in allen Regionen des Kammerbezirks findet sich noch ein breites Qualifizierungs-Angebot.

Alleine jeweils rund 130 Lehrstellen sind in den Lebensmittelhandwerken (Bäckerei), der Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und zum Elektroniker zu ergattern, aber auch Tischlereien, Fahrrad- und Motorradwerkstätten, Sattlereien und Steinmetze suchen noch Nachwuchs.

Besonders viele – annähernd 500 Angebote – bieten sich im Großraum Düsseldorf im Handwerk, aber auch am Linken Niederrhein, im Westlichen Ruhrgebiet und im Bergischen Land listet die Online-Lehrstellenbörse der HWK jeweils dreistellige Ausbildungskontingente.

Christian Henke appelliert an die Jugendlichen und deren Eltern, Kontakt zu den HWK-Lehrstellen-Vermittlern aufzunehmen und sich beim Finden des Wunschberufs helfen zu lassen. „Darüber hinaus kann ich jedem nur ans Herz legen, auch eigenständig auf die Wunschbetriebe zuzugehen“, sagt Henke.

Online-Lehrstellenbörse

Foto: Pixabay

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