Typhoons: Punktverlust in Berlin

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Kaiserswerth. Mit einer Niederlage sind die Typhoons aus der GFLJ-Partie bei den Rebels gegangen. Und das, obwohl über sehr lange Zeit nichts darauf hindeutete. Im Nachgang zu beidseitigen Fehlern aufgrund erkennbarer Nervosität angesichts der Bedeutung der Partie konnten die Typhoons noch im ersten Quarter die Führung erzielen. Anschließend gelang es der bärenstarken Typhoons-Defense, die Rebels ein ums andere Mal zu halten.

Als die Anhänger der Typhoons etwas ungeduldig anfingen sich zu fragen, wann denn endlich der ersehnte, vielleicht schon eine Vorentscheidung einleitende zweite Touchdown gelingen würde, kippte die Partie ohne Vorwarnung von jetzt auf gleich. Aus einem 7:0 wurde binnen weniger Augenblicke ein 7:14, das zur Halbzeit das Scoreboard zierte.

Dass man aufseiten der Typhoons ungeachtet dieser Nackenschläge gewillt war, das Ruder noch einmal herumzureißen, wurde von Anbeginn der zweiten Spielhälfte mehr als deutlich. Die Defense setzte den Gastgebern nicht nur heftig zu, sondern holte Mitte des dritten Quarters auch noch ihre eigene Offense zurück aufs Spielfeld. Wenig später hieß es 13:14.

Ein Punkt Rückstand – kurz vor Ende der Partie dann vier, nachdem den Rebels ein Fieldgoal gelungen war. Aber noch genug Zeit auf der Uhr, um aus dem 13:17 ein 19:17 oder mehr zu machen. Elf Sekunden vor Abpfiff der Partie flog das Ei in die Berliner Endzone zum Typhoons-Passempfänger – allein, es kam nicht an bei ihm.

Ein herber Rückschlag für die Playoff-Ambitionen der Mannen von Head Coach Patrick Lorenz. Aber noch nicht das Ende. Allerdings bedarf es nun zwingend zweier Siege in Dresden und in Braunschweig – ohne dass damit alleine der Playoff-Einzug garantiert wäre. Weiter geht es am Samstag, 4. Juli, bei den Monarchs.