TVA: Frederike Schütte Regio-Meisterin im Siebenkampf

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Angermund. Das Mehrkampf-Team des TV Angermund konnte am vergangenen Wochenende bei den regionalen Mehrkampfmeisterschaften des Leichtathletikverbandes Nordrhein in Ratingen einen gelungenen Auftakt in die Freiluftsaison feiern.

Herausragend im Team ließ die Siebenkämpferin Frederike Schütte in der Altersklasse U20 die gesamte Konkurrenz hinter sich und erkämpfte sich an diesem Wochenende sowohl im Vierkampf als auch im Siebenkampf den Titel der Regio-Meisterin. Dank ihrer hervorragenden Punktzahl von 4719 Punkten gelang es ihr, sich bereits so früh in der Saison die Teilnahme an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu sichern. Bereits am ersten Wettkampftag konnte sich Schütte nach den ersten beiden Disziplinen (100 Meter Hürden und Hochsprung) an die Spitze setzen. Mit 9,66 Meter im Kugelstoß erreichte sie eine neue persönliche Bestleistung. Auch im 200-Meter-Lauf, dem Abschluss des ersten Tages, freute sie sich mit einer Zeit von 26,61 Sekunden über eine neue persönliche Bestleistung. Am zweiten Wettkampftag konnte Schütte weitere wichtige Punkte sammeln, allein im Weitsprung mit einer Weite von 5,77 Metern 780 Punkte. Im Speerwurf gelang ihr dann mit 37,66 Meter eine weitere persönliche Bestleistung.

Nicole Pietras ging ebenfalls im Mehrkampf in der Altersklasse U20 an den Start. Sie freute sich über vier persönliche Bestleistungen im 100-Meter-Hürdenlauf, Hochsprung, Kugelstoß und 200-Meter-Lauf. Insgesamt erreichte sie den fünften Platz im Vierkampf. 

In der AK U18 startete Gregory Minoue. Gleich zu Beginn des Wettkampfes konnte der erst 16-Jährige auf seiner Lieblingsstrecke, dem 100-Meter-Lauf, seine erst zwei Wochen zuvor aufgestellte Bestzeit von gerade einmal 11,64 Sekunden erneut verbessern auf tolle 11,56 Sekunden. Damit setzte er sich an die zweite Position der Zehnkampfwertung. Beim darauffolgenden Weitsprung verletzte sich Minoue allerdings am Knie. Um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften über die 100 Meter im Sommer des Jahres nicht zu riskieren, ließen ihn seine Trainer den Rest des Wettkampfes nur unter Einschränkungen bestreiten.

Im Zehnkampf der Männer gingen Felix Stötzel und Marius Molzahn an den Start. Molzahn, Jahrgang 1998 und damit im ersten Jahr in der Männerklasse, lieferte sich beim 400-Meter-Lauf ein spannendes Rennen mit dem außer Wertung startenden Kölner Matthias Esser. Den Zehnkampf insgesamt beendete Molzahn als Vierter. Stötzel musste nach einem mit 1,83 Meter gelungenem Hochsprung und ebenfalls gut gelaufenen 400 Metern den Wettkampf leider verletzungsbedingt beenden.

Foto: privat

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