TuS Lintorf und TV Ratingen appellieren an Politik

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Lintorf/Ratingen. Der TuS 08 Lintorf und der TV Ratingen appellieren an die Kommunalpolitik, den Breitensport in der schwierigen Zeit der Kontaktbeschränkungen nicht zu vergessen. Die Vereine sorgen sich um ihre Existenz.

Laut Freiburger Kreis, dem Zusammenschluss der größten Sportvereine Deutschlands,  dem auch der TuS Lintorf und der TV Ratingen angehören, verlieren die Vereine seit Anfang November massiv Mitglieder. Der Verband rechnet in einem jetzt verabschiedeten Positionspapier mit einem Mitgliederverlust von bis zu zehn Prozent. Der Fortbestand der durch innovative Sportvereine über Jahrzehnte aufgebauten Strukturen sei gefährdet.

Das Positionspapier haben Detlev Czoske vom TuS 08 Lintorf und Marion Weißhoff-Günther vom TV Ratingen auch an die Ratinger Parteien und an die Stadt geschickt. “In der Hoffnung Gehör zu finden, werden wir dieses Positionspapier auch an unsere Bundes-, Landes-, Kreis- und Kommunalpolitiker weiterleiten”, sagt TuS-Vorstand Czoske gegenüber dieser Zeitung.

Der Freiburger Kreis nennt in seinem Papier drei Wünsche der Vereine. Der Breitensport sollen finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten, um zum Beispiel Mitarbeiter weiter beschäftigen zu können. Zumindest für Kinder und Jugendliche sollte der Breitensport so schnell wie möglich wieder erlaubt werden. Schließlich wünschen sich die Verantwortlichen im Freiburger Kreis mehr Forschung zu den Infektionswegen beim gemeinsamen Sport.

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