TuS Lintorf: Schlüsselübergabe am Lintorfer Weg

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Lintorf. Der TuS Lintorf hatte keine Mühen gescheut und für die Schlüsselübergabe des neuen Vereinsgeländes am Lintorfer Weg sogar eine mobile Überdachung besorgt. Doch dann schien am Samstag einfach die Sonne auf die Offiziellen vom größten Lintorfer Verein und ihre Gäste. Achim Schultz überreichte symbolisch im Namen der beteiligten Handwerker Vorstandsmitglied Sabrina Schmitz den Schlüssel für das vollständig renovierte Gebäude. Im Anschluss fand ein Tag der offenen Tür am Lintorfer Weg 4 statt.

Vorstandsvorsitzender Detlev Czoske begrüßte am Samstagvormittag zahlreiche Gäste zur offiziellen Übergabe des Gebäudes und des Geländes am Lintorfer Weg, darunter auch den stellvertretenden Bürgermeister Ewald Vielhaus und den Ersten Beigeordneten der Stadt Ratingen, Patrick Anders. Willkommen hieß Czoske auch Horst Körner, den letzten Vorsitzenden des Tennisclubs Rot-Weiß Ratingen, der 2013 das Gelände an den TuS Lintorf verkaufte.

Bevor Achim Schultz den übergroßen symbolischen Schlüssel an Vorstandsmitglied Sabrina Schmitz übergab, lüftete Detlev Czoske noch das Geheimnis um die Benennung des Platzes. Er ist nach dem langjährigen Vorstandsmitglied und Ehrenpräsidenten des TuS 08 Lintorf Manfred Haufs benannt, der im Februar dieses Jahres verstorben war.

Das Gebäude am Lintorfer Weg Richtung Breitscheid wird durch die Fachbereiche Bogensport und Gesund und Aktivgenutzt. Zudem steht dem Gesamtverein ein Versammlungsraum mit kleiner Teeküche zur Verfügung.

Gut 260.000 Euro hat die Renovierung gekostet, rund 136.000 Euro gab es als Zuschuss aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätte 2022“. Die andere Hälfte wurde durch Spenden, Kredite und vor allem Eigenleistung erbracht.

In seiner Begrüßungsrede erinnerte Detlev Czoske an die Geschichte des Kaufes. Horst Körner, den er aus alten Johanniter-Zeiten kennt, sprach ihn 2013 auf das Gelände an. Der Tennisclub wollte das Gelände verkaufen. Noch bis Ende 2017 nutzte der Verein das Gelände, dann konnte sich der TuS Lintorf an die Renovierung machen. Die Ursprünglich geplanten knapp 200.000 Euro Kosten wurden dann doch deutlich überschritten. Dafür steht dem Verein jetzt ein tolles Vereinsheim und ein Gelände für die wachsende Bogensportabteilung zur Verfügung.