TTR-Athleten gelingt guter Start in neue Saison

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Ratingen. Unerwartet kalt war es beim Auftakt in die Saison 2019 des Triathlon Teams Ratingen (TTR). Der erste Wettkampf des Jahres fand im siegerländischen Buschhütten statt. Die Männer schafften einen sensationellen fünften Rang und die Frauen kamen als überraschend gute 16. ins Ziel.

„Es war megakalt, wir hatten beim Start knapp ein Grad Celsius“, berichtete Cheftrainer Georg Mantyk von den für einen Triathlon unüblichen Bedingungen. Unüblich war zum Ligaauftakt in Buschhütten auch das Rennformat. Auf dem Programm stand ein Teamsprint. Die vier Mitglieder einer Mannschaft hatten jeweils 200 Meter im Freibad Buschhütten zurücklegen, um dann gemeinsam aufs Rad zu steigen und nach 26 Kilometern auch den abschließenden Lauf über 5300 Meter als Team zu beenden.

Morten Schmidt, Alexander Gossmann, Lennard Böge und Lukas Rühlemann demonstrierten, dass der letztjährige Aufstieg in die dritthöchste Liga des Triathlons kein Zufall war. Nach dem Schwimmen hatte das Quartett schon Kontakt zur Spitze und ließ sich die gute Ausgangsposition nicht mehr nehmen.

„Ich bin megastolz auf die Jungs“, resümierte Mantyk, der sich im Vorfeld gar mit einem Augenzwinkern zu der Aussage hatte hinreißen lassen: „Wenn wir unter die ersten Fünf kommen, gebe ich einen aus.“ Diese Wettschuld musste er einlösen. „Wenn man zudem sieht, dass die ersten vier Teams Zweit- und Drittvertretungen der Bundesliga-Mannschaften sind, ist unser Resultat noch höher zu bewerten.“

Stolz war Mantyk auch auf die Frauen des TRR. Anna Heidrich, Joanna Wolf, Nadine Böger und Miriam Hartz schafften es auf den 16. Rang. „Ob der Liga-Struktur mit einigen Zweitvertretungen aus der Bundesliga, wussten wir, dass unsere Chancen nicht sonderlich hoch sind, aber am Ende des Wettkampftages muss ich sagen: Unsere Mädels haben die Erwartungen übertroffen“, erklärte Mantyk.

Gerade die schweren Wetterbedingungen und auch das spezielle Format spielten dem Quartett nicht in die Karten. Anna Heidrich und Miriam Hartz kamen beim Laufen mit der niedrigen Temperatur gar nicht zurecht. Zudem sind die Stärken der Ratinger Frauen eher unterschiedlich.

„Dass wir hier im Team Radfahren und Laufen mussten, kam uns nicht entgegen“, so Mantyk. Hinzu kam das Pech, mit einem Radschaden ein Mal anhalten zu müssen. „Es klingt fast lustig, aber wir mussten natürlich am Anstieg den Radpart unterbrechen. Daher haben wir natürlich noch mehr Zeit verloren.“

Insgesamt ist das Debüt des Triathlon Teams Ratingen in der NRW-Liga aber sehr erfolgreich verlaufen. Aufsteigen dürfen zwar nur Mannschaften, die nicht bereits in der Bundesliga vertreten sind. „Ich denke schon, dass wir ein ernsthafter Kandidat für den Aufstieg bei den Männern sind“, sagt Mantyk.

Weitere Information zum Triathlon Team Ratingen 08 im Internet

Foto: privat

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