Treffen der Kolpingsfamilien an Viktorkapelle

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Lintorf/Kettwig/Kreis Mettmann. „Schön, dass ihr an diesem richtig heißen Sommertag hier so zahlreich erschienen seid“, begrüßte Andreas Berg vom Kolping-Bezirks-Vorstand Mettmann die fast 80 Teilnehmer aus den Kolpingsfamilien Velbert, Langenberg, Langenfeld, Kettwig, Heiligenhaus, Mettmann, Neviges, Ratingen und Lintorf im Garten der Viktorkapelle.  Sie alle waren gekommen, um im Schatten der riesigen Baumkronen am Rande von Ratingen den Sommer zu genießen.

Berg freute sich darüber, dass Jahr für Jahr mehr Teilnehmer zur Viktorkapelle kommen. „Unser Sommertreffen  scheint sich ja zu  einer  richtigen Traditionsveranstaltung zu entwickeln“, sagte er. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung ursprünglich von der Ratinger und Lintorfer Kolpingsfamilie.

Fast die Hälfte der Teilnehmer an diesem Wochenende machte sich gleich zu Beginn zu einer Rundwanderung um die Jugendherberge auf. Zur Erheiterung aller wurden sie allerdings im Wald von einer Gruppe von „Jung-Wegelageren“ mit selbst gebastelten Holzschwertern aufgehalten.

Nach der Rückkehr zur Viktorkapelle gab es Kaffee und Kuchen für alle, bevor Diözesanpräses Peter Jansen aus Köln eine Feldmesse feierte. In seiner  Predigt rief er die Kolpinger gemäß dem Evangelium dazu auf,  ihre unterschiedlichsten Talente nicht zu vergraben, sondern für das Kolpingwerk einzusetzen und zu vermehren.

Beim anschließenden geselligen Beisammensein bot sich so umfangreicher Gesprächsstoff. Aber auch der Austausch über die unterschiedlichen eigenen Bildungsprogramme und neue Ideen sowie Urlaubserinnerungen und aktuelle politische Themen gehörten dazu.

Allerdings gab es auch wehmütige Momente, so wurde der erst kürzlich, plötzlich verstorbene Ratinger Kolpingbruder Johannes Welticke sehr vermisst. Da Essen und Trinken aus der Kasse bezahlt wurden,  gab es am Schluss eine Spendensammlung. So kamen 300 Euro für das Projekt Blumenberg der Kolpingjugend zusammen.

Die wahren Helden des Tages waren jedoch Karl Anstötz aus Kettwig und Peter Rader aus Heiligenhaus am Grill. Sie zeigten bei dem heißen Wetter vollen Einsatz und wurden dafür  mit einem besonderen Applaus belohnt.

Foto: privat

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