Tragödchen kommt mit Jahresrüblick ins TuSfit

Werbung

Lintorf. Das Tragödchen verabschiedet sich mit einer Oldie-Party vom Jahr 2016 – auf eine umwerfend komische Weise auch von seinen Lintorfer Fans. Am Samstag, 18. Februar, 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) geht es rund um den „Traxit“ im Gesundheitszentrum TuSfit des TuS 08 Lintorf, Brandsheide 30. Eintrittskarten gibt es für 15 Euro (Mitglieder des TuS zwölf Euro) im Gesundheitszentrum, bei Leib und Rebe, Speestraße 26, und im Buch-Cafe Peter und Paula, Grütstraße 3-7, in Ratingen.

Musikalisch huldigt das Tragödchen seinen Göttern, die im vergangenen Jahr die Fahrt ins  Paradies, in die Hölle, in die ewigen Jagdgründe oder ins Nirwana gebucht haben. Halleluja ruft Leonardo Cohen, Glenn Frey bezieht die Musikdirektoren-Suite im Hotel California, Prince wirft „Kiss“ in die Runde und George Michael weiß von „Love is in the Air“.

Und das alles wird vielstimmig vom Tragödchen-Direktorium präsentiert: Nadine Pungs und Bernhard Schultz ziehen die kabarettistischen Register des Jahres, die Band mit Lotta Schultz, Silke Ostermeier, Noemi Schroeder (Gesang und Chor), Olli von Ollcore (Gesang, Gitarre, Ukulele), Bernhard Schultz (Gesang, Gitarre, Klavier), Stephan Wipf (Gitarre), Olaf Buttler (Bass) und Jody Martin (Schlagzeug) werden im Publikum Partystimmung verbreiten.

In Ratingen lief 2016 viel schief, der Bau der Anger Philharmonie (im Tragödchen) verursachte zwar keinerlei Kosten. Trotzdem sind alle total verunsichert. Die Städtischen kriegen nichts mehr auf die Reihe oder wandern aus.  Im Weltall wurden 2016 Gravitationswellen entdeckt. Die Theorien von Albert Einstein wurden bestätigt: Vier schwarze Löcher kreisen um sich selbst und stürzen dann ins Leere. Und da haben die Ratinger gesagt, das kennen wir, nannte sich bei uns gemeinsame Bürgermeisterkandidatenwahl von CDU, SPD, FDP und den Grünen.

Jetzt verursachen sie alle viele viele kleine schwarzen Löcher:  Rathausneubau in der Minoritenstraße,  die eigentlich in Meteoritenstraße umbenannt werden sollte, man könnte meinen, ein Meteorit wäre unsanft gelandet.  Und an der Hans-Böckler-Straße kann einem wirklich Angst und Bange werden: das sieht doch so aus, als wollten die von da aus die ganze Stadt umgraben.  Und wieso eigentlich? Was war denn los mit dem alten Busbahnhof?  Wieso musste der weg?

Und zum Schluss vereinigt sich die Baugrube der A44 im Ratinger Osten mit allen anderen Löchern und ganz Ratingen fällt durch ein Wurmloch in ein Parallel-Universum.

Foto: privat

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.