Tomáš Netopil dirigiert Bernstein und Mahler

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Essen. Für die Wiederentdeckung und damit verbundene große Popularität der Sinfonien Gustav Mahlers in den vergangenen Jahrzehnten sorgte vor allem ein Dirigent: Leonard Bernstein, der im August dieses Jahres seinen 100. Geburtstag feiern würde. Dass im neunten Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker Werke dieser beiden Komponisten aufeinandertreffen, ist also kein Zufall. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil stehen am Donnerstag, 12. April, und Freitag, 13. April, jeweils um 19:30 Uhr in der Philharmonie Essen Bernsteins Divertimento für Orchester und Mahlers Sinfonie Nr. 9 D-Dur auf dem Programm. Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung mit Tomáš Netopil und dem Orchester.

Bernsteins Vielseitigkeit zeigt sich beispielhaft in dem Divertimento, das aus acht kurzen Sätzen besteht. Die einzelnen Sätze spielen mit einer Vielzahl von Stilrichtungen, die den weiten Bogen von amerikanischer Unterhaltungsmusik bis zum sinfonischen Repertoire verschiedener Epochen umspannen. Demgegenüber steht die revolutionäre neunte Sinfonie von Gustav Mahler, mit der er den Übergang zu einer neuen musikalischen Epoche vollzog. Im April 1910 schloss er die Komposition der Sinfonie ab, die auch sein letztes vollendetes Werk bleiben sollte. Leider behielt sein Aberglaube, seine Scheu vor der „Neunten“, Recht; Mahler starb am 18. Mai 1911. Die posthume Uraufführung leitete Bruno Walter am 26. Juni 1912 in Wien.

Karten (17 bis 41 Euro) gibt es unter Telefon 0201/81 22200 und im Internet.

Tomáš Netopil (Foto: Saad Hamza)

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