Toller Abschluss des Theaterprojekts

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Lintorf (mvk). Für eine Woche hatte sich die Heinrich-Schmitz-Grundschule in einen Räuberwald mit Mattisburg verwandelt und nicht nur Schüler huschten über Treppen und Gänge sondern Räuber, Graugnome, Rumpelwichte und andere unheimliche Gestalten. In der Grundschule stand nämlich für alle Klassen eine Theaterprojektwoche auf dem Stundenplan.

Zusammen mit ihren Lehrern, den Betreuern der OGATA, einigen Eltern und Theaterpädagogen des Kölner Theatercircus  haben sie die Geschichte von „Ronja Räubertochter“ nach einem Kinderbuch von Astrid Lindgren erarbeitet und in unterschiedlichsten Projektgruppen Akrobatik, Tanz, Gesang und natürlich wilde Räuberkämpfe einstudiert. Die Geschichte über die Freundschaft von Ronja und Birk, die Kinder zweier verfeindeter Räuberhautmänner, hatten die Lintorfer Schüler*innen vorher im Unterricht gelesen und auch den Film dazu angeschaut. Das Konzept für die einzelnen Szenen, Kostüme, Requisiten und viele praktische Übungen zur Schulung von Stimme und Bewegung brachten die Fachleute aus Köln mit.

Die Schüler, aber auch die Erwachsenen waren sehr engagiert und mit viel Spaß bei der Sache. Zum Abschluss der sehr kurzweiligen Woche konnten sie am Samstag in zwei gut besuchten Vorstellungen in der Aula des Schulzentrums Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte mit ihrem  Werk begeistern. Sie wurden mit großem Applaus und Standing Ovations belohnt.

„Für uns Erwachsene war das Projekt schon eine sportliche Herausforderung. In dieser Größenordnung hatten wir noch nie eine Aufführung gehabt. Im Vorfeld gab es da viel zu organisieren. Und am ersten Projekttag bekamen wir von den Theaterpädagogen erst einmal eine Einweisung in die theaterpädagogischen Grundzüge. Aber es war die ganze investierte Zeit und Mühe wert. Für die Kinder war dies eine tolle Gelegenheit, einmal intensiv Theaterluft zu schnuppern und in eine ganz andere Welt abzutauchen. Sie haben klassenübergreifend und mit Eltern, Lehrern und Betreuern zusammen ein tolles Gemeinschaftswerk geschaffen“, sagte Schulleiterin Britta Brockmann.

Finanziert wurde dieses Theaterprojekt durch den Förderverein der Schule und weiterer lokaler Unternehmen, die das Vorhaben mit einer Spende unterstützt hatten.

Foto: privat

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