THW: Vorsicht bei Feuerwerkskörpern

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Lintorf. An zwei Freitagen im Dezember zeigten Experten der Fachgruppe Sprengen des Technischen Hilfswerks (THW) Schulkindern den sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern. Dazu besuchten die ehrenamtlichen Helfer Grundschulen in Ratingen und Duisburg.

Jedes Jahrs sind die Sprengberechtigten und zugelassene Pyrotechniker des THW an Grundschulen zu Gast. Dabei werden die Schüler sensibilisiert und es wird ihnen gezeigt, was passieren kann, wenn man sich nicht an die Beschreibung hält, die man auf den Feuerwerkskörpern vorfindet. Aber auch die Gefährlichkeit von nicht zugelassener Pyrotechnik wird den Schülern näher gebracht.

Begonnen wurde jede Veranstaltung für die Klassen mit einer kindgerecht aufbereiteten theoretischen Einführung. Die Kinder lernten, welche Feuerwerkskörper unter welchen Bedingungen benutzt werden dürfen und welche nicht. Weiter wurde gezeigt, welche Gefahren beim Fund von Blindgängern lauern. An einer Schule kam nach der Theorie noch ein Praxisteil. Die Experten demonstrierten, wie ein Feuerkreisel richtig gezündet wird. Um den Schülern zu zeigen, was alles passieren kann, wenn die Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten werden, wurde ein Knallkörper in einer Hand, in diesem Fall aus Gips, zur Explosion gebracht. Ebenfalls wurde gezeigt, wie schnell das Trommelfell, simuliert durch einem Luftballon, beschädigt wird.

Zum Schluss wurde dargestellt, was bei der Delaborierung (Zerlegen) von Blindgängern und dem Anhäufen derer Inhalte passieren kann. Denn ein elektrostatischer Funke (zum Beispiel durch die Reibungsladung heutiger Kunstfaserkleidung erzeugt) reicht aus, um dieses Material heftig abbrennen zu lassen.

Foto: THW/Daniel Claus

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