THW übt in abruchreifen Haus

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Lintorf. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) Ratingen hatten die Möglichkeit, sich realitätsnah auszubilden. In einem abbruchreifen Haus in Mülheim konnten beide Bergungsgruppen sowie die Fachgruppe Ortung ihr Wissen in den Themen Wand- und Deckendurchbrüche sowie Ortung von Verschütteten vertiefen. Eingesetzt wurden Suchkamera, Kernbohrgerät, Stemmhammer und die Betonkettensäge. Aber auch der Umgang mit dem Vorschlaghammer wurde geübt.

Für das THW Ratingen ergab sich die Möglichkeit in einem abbruchreifen Haus zu üben. Diese Chance nutzten die beiden Bergungsgruppen sowie die Fachgruppe Ortung. Auf dem Plan stand die Erstellung von Wand- und Deckendurchbrüchen zur Personenrettung. Ebenfalls sollten verschiedene Optionen trainiert werden, um mit der Suchkamera in Hohlräume zu blicken.

Gruppenweise wurde die Verwendung von Kernbohrgerät, Betonkettensäge, Stemmhammer und Vorschlaghammer trainiert. Ebenfalls wurden mittels Bohrmaschine Zugangsöffnungen erstellt, durch welche per Kamera der dahinterliegende Hohlraum erkundet werden kann. Verwendet wurden aber auch Geräte, die zum „Kleinen Einmaleins“ des THW gehören: Stromerzeuger, Dreibock und Kettenzug.

Nach mehreren Stunden intensiver Ausbildung kamen die THW-Kräfte am Nachmittag zurück in den Ortsverband. Dort wurden die genutzten Geräte wieder einsatzbereit gemacht und der Dienst beendet.

Marcus Gerlach als Gruppenführer der zweiten Bergungsgruppe zeigte sich zufrieden: „Wenn ich in die lachenden Gesichter der Helferinnen und Helfer schaue, weiß ich, dass wir heute eine interessante Ausbildung gemacht haben. Für mich nehme ich mit, dass im Einsatz bei meinen Helfern jeder Handgriff sitzt.“

Der besondere Dank des Ortverbandes gilt der Firma Vennes aus Ratingen, welche bei der Suche nach einem abbruchreifen Haus geholfen hat.

Foto: THW/Niklas Koc

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