THW pumpt Wasser aus Blauem See ab

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Lintorf/Ratingen. Auf Bitten des Betreibers der Freilichtbühne am Blauen See hat das Technische Hilfswerk (THW) Wasser aus dem Bühnenteich gepumpt. Bei diesem war der Wasserpegel so hoch, dass die erste Reihe der Besuchertribüne überflutet war. Der Grund für die Überflutung ist unklar. Gut 1000 Kubikmeter Wasser wurden über 360 Meter befördert.

Da der Wasserpegel im Bühnenteich der Freilichtbühne am Blauen See sehr hoch war, wurde das THW Ratingen vom Betreiber um Hilfe gebeten. Der Wasserstand sollte soweit gesenkt werden, dass die mittlerweile überflutete 1. Reihe sowie die Zuwege wieder begehbar werden. In Gesprächen mit der Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft, der unteren Wasserbehörde sowie dem Grundstückseigentümer wurden die möglichen Optionen besprochen und auch genehmigt.

Daher machten sich am Samstagnachmittag die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf den Weg zum Blauen See und installierten eine Pumpstrecke über 360 Meter. Das Wasser wurde mittels der Börger-Pumpe über die erste Hälfte der Strecke in ein Pufferbecken befördert. Von dort aus wurde die restliche Strecke bis zu einem Bach mittels Tauchpumpen bewältigt. Auflage war auch, dass das Erdreich am Punkt der Einleitung in den Bach nicht unnötig weggespült wird. Somit wurde hier aus Flies, Palletten und Sandsäcken ein Schutz für diese Stelle gebaut.

Die Helfer von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen bekamen dabei Unterstützung aus der zweiten Bergungsgruppe. Mittels eines Stromerzeugers wurde die notwendige Energie für die Tauchpumpen bereitgestellt. Ebenfalls wurde die Einsatzstelle großzügig ausgeleuchtet, damit in der Nacht ein sicheres Arbeiten möglich war. Gegen 23 Uhr waren gut 1000 Kubikmeter Wasser aus dem Teich befördert und der Pegel war soweit reduziert, dass die Wege wieder benutzbar waren. Ziel erreicht!

Nun wurde die eingesetzte Ausstattung abgebaut und die THW-Kräfte konnten gegen 2 Uhr in der Nacht in das wohlverdiente restliche Wochenende gehen.

Leider stellte sich am Sonntagmittag bei einer erneuten Besichtigung der Einsatzstelle heraus, dass der Wasserpegel wieder auf das vorherige Niveau angestiegen war. Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, da ein permanentes oder auch mehrfaches Pumpen nicht möglich ist.

Foto: THW / Daniel Claus

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