THW: Ortungsgruppen üben in Wesel

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Lintorf/Wesel. Eine standortverlagerte Ausbildung führte die nordrhein-westfälischen Fachgruppen Ortung nach Wesel. In einem interessanten Wechsel aus Unterricht, Stationsausbildung, Arbeitsgruppen, Ausbildung mit dem Rettungshund und Einsatzübung vertieften die Teilnehmenden das vorhandene Wissen. Ebenso kam der Austausch unter den ehrenamtlichen Spezialisten für die Ortung nicht zu kurz. Der Einladung zu diesem gemeinsamen Wochenende folgten die Ortungsgruppen aus den Ortsverbänden Aachen, Havixbeck, Ratingen, Viersen, Wuppertal und Unna. Am Samstag bekamen die Ortsverbände Unterstützung von der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland.

Freitagabend, offizieller Beginn der verlagerten Standortausbildung der Fachgruppen Ortung aus Nordrhein-Westfalen. Die Organisatorin Catrin Lemke aus dem Ortsverband Ratingen begrüßte die gut 30 Teilnehmer aus den Ortsverbänden Aachen, Havixbeck, Ratingen, Viersen, Wuppertal und Unna. Im Anschluss übernahm Bernd Büttgenbach, Ortsbeauftragter für Viersen, die Moderation des weiteren Abends. In einem Vortrag vermittelte er Wissen zum Thema Wärmebildgebende Systeme. In zwei, dank vieler Experimente, kurzweiligen Stunden konnte viel Wissen vertieft und vermittelt werden.

Die Nacht zum Samstag war für alle THWler dann auch sehr kurz. Denn schon um 5 Uhr stand eine Einsatzübung auf dem Plan. Eine Person wurde vermisst. Die Einheiten erhielten lediglich Koordinaten und mussten diese mit Hilfe von GPS-Geräten anlaufen. Dort gab es, ähnlich wie in einem echten Einsatz weitere Hinweise auf ein Suchgebiet. Dieses wurde im Verlauf von vier Rettungshundeteams erfolgreich durchsucht. Im Anschluss wurde in einer kurzen Runde die Taktik, Führung und Zusammenarbeit ausgewertet und besprochen.

Nach einem stärkenden Frühstück stand Stationsausbildung auf dem Programm. In vier Gruppen aufgeteilt, ging es in den folgenden Stunden um die Ortung mittels akustischem Ortungsgerät, den Umgang mit der Searchcam, die Erste Hilfe am Hund sowie das abseilen mittels einer Rettungseilbahn. Die letzte Station machte die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland möglich, welche mit einem Prototypen für die neuen Rettungsseilbahnen angerückt war. Nach einem stärkenden Mittagessen wurde die Ausbildung an den Stationen abgeschlossen. Es folgten kleinere Arbeitsgruppen zum Thema Ausbildung der Rettungshunde. Einerseits wurde sich mit der Motivation, andererseits mit dem eigentlichen Suchen auseinandergesetzt. Dabei fand ein reger Austausch zwischen den Ausbildenden und Ausgebildeten aller Ortsverbände statt. Ab 20 Uhr klang der Abend in gemütlicher Runde am Grill aus.

Der Sonntag stand dann im Zeichen von Prüfungen. Rettungshundeteams aus den Ortsverbänden Aachen, Havixbeck, Unna und Viersen legten ihren regelmäßigen Einsatztest ab. Dabei galt es mittels dreier Rettungshundeteams das gesamte Übungsgelände abzusuchen. Ebenfalls wurde die Chance genutzt eine Prüfung zu simulieren.

Foto: THW

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