THW-Helfer üben Flächensuche im Aaper Wald

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Lintorf. Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks (THW) übten die Suche von Vermissten in der Fläche. Unter fachkundiger Anleitung der Fachgruppe Ortung wurden zuerst die theoretischen Grundlagen geschaffen. Am Nachmittag galt es das neue oder aufgefrischte Wissen in die Praxis umzusetzen. Im Aaper Wald in Düsseldorf wurde die Suche unter Nutzung verschiedener Techniker geübt. Neben den ehrenamtlichen Helfern wurden auch Flächensuchhunde eingesetzt.

Die Spezialisten für das Suchen von vermissten Personen auf großen Flächen und auch in Trümmerstrukturen hatten sich für diesen Samstag das Thema Flächensuche vorgenommen. Zuerst kam die Theorie. Alle Ehrenamtlichen (ob frisches Mitglied oder “alter Hase”) sollten auf einen Stand gebracht werden. So wurden allgemeine Grundlagen zu vermissten Personen und zur Zusammenarbeit mit der Polizei, das Bilden einer menschlichen Suchkette, Suchtaktiken mit Rettungshunden, die detaillierte Einsatztaktik bei Vermisstensuchen und die Aufgaben von Suchhelfern umfassend vermittelt.

Für den praktischen Teil ging es in den Aaper Wald nach Düsseldorf. Eine menschliche Suchkette durch das Gelände wurde gebildet und die Arbeit von Rettungshunden trainiert. Ebenfalls wurde eine Wegrandsuche geübt. Hinzu kam eine praktische Vorstellung der Arbeit mit einer Wärmebildkamera, wobei insbesondere auf die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen eingegangen wurde.

Den Abschluss bildete eine realistische Übung unter Leitung des Zugtrupps. Es zeigte sich dabei, dass die vorangegangene Ausbildung die Zusammenarbeit und die Abläufe optimiert hat. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, da bei derartigen Einsätzen alle Helfer des Ortsverbandes gefragt sind – gleich in welcher Einheit sie sonst tätig sind.

Foto: THW / Catrin Lemke

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