THW beim NRW-Tag in Essen

Werbung

Lintorf/Essen. Mit vielseitigen Fachgruppen und Aktionen präsentierten sich THW-Ortsverbände (OV) aus ganz Nordrhein-Westfalen auf der Blaulichtmeile beim NRW-Tag in der Essener Innenstadt am vergangenen Wochenende. Innenminister Herbert Reul besuchte das THW und informierte sich über das Leistungsspektrum. Aus Ratingen beteiligten sich die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und der Pressesprecher des Ortsverbandes an dieser Veranstaltung.

Neun verschiedene Fachgruppen des technischen Hilfswerks präsentierten den zahlreichen Besuchern des NRW-Tages ihr Leistungsspektrum zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Dafür reisten die Teileinheiten aus dem gesamten Landesverband Nordrhein-Westfalen nach Essen. Bei gutem Wetter konnte das THW als Vertreter der Landesregierung den NRW Innenminister Herbert Reul am Ausstellungsstand begrüßen. Dieser informierte sich u.a. über die Fachgruppe Räumen und Brückenbau und lobte die Einsatzkräfte für ihr ehrenamtliches Engagement.

Wie das THW bei Hochwasserlagen und Starkregen unterstützt, zeigte die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen aus Ratingen sowie der Aufbau eines Hochwasserstegs und eine Station zum Sandsackverbau. Die Fachgruppe Brückenbau aus Bielefeld zeigte den Aufbau eines Brückenabschnitts mithilfe ihres Krans, während die Fachgruppe Führung und Kommunikation aus Essen den Gästen von ihrem Aufgabenbereich bei Großschadenslagen berichtete. Darüber hinaus erfuhren die Besucher bei mehreren Vorführungen Vieles über die Ausbildung der Rettungshunde aus der Fachgruppe Biologische Ortung, die durch die Ortsverbände Unna-Schwerte und Viersen vertreten waren. Mit dem Lichtmastanhänger präsentierte der OV Wanne-Eickel zusammen mit der neusten Netzersatzanlage der Fachgruppe Elektroversorgung aus Geldern, wie das THW autark nachts Einsätze ausleuchten oder bei Stromausfall arbeiten kann. Doch auch die universell einsetzbare erste Bergungsgruppe des OV Gladbeck/Dorsten präsentierte ihre Einsatzfähigkeiten anhand des neuen Gerätekraftwagens.

Neben der Ausstellung von Fahrzeugen und deren Ausstattung erklärten die Helfer den Gästen bei fortlaufenden Vorführungen einzelne Gerätschaften. Dabei kamen der Bagger der Fachgruppe Räumen sowie der Kernbohrer, die Betonkettensäge und der Plasmaschneider des OV Marl zum Einsatz. So wurden den Besuchern unterschiedliche Wege demonstriert, wie verschüttete Personen gerettet werden können. Den richtigen Umgang mit der Kettensäge führten die THW-Einsatzkräfte am sogenannten Baumbiegesimulator vor.

Die kleinen Besucher konnten sich – ganz nach dem Motto der THW-Jugend „Spielend helfen lernen“ – an drei verschiedenen Stationen als THW-Junghelfer selbst ausprobieren. Bei einer Kinder-Rallye befüllten sie Sandsäcke für einen Hochwasserdamm, probierten den Stangenschlangenbohrer oder retteten einen Dummy mit einer Bergeschleppe.

Foto: THW/Luca Borchert

Werbung