THW bei Übung in Dänemark

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Lintorf. Die Fachgruppe Ortung des Technischen Hilfswerks (THW) Ratingen nahm an einem Kurs Bergung/Ortung in Dänemark teil. Gemeinsam mit gut 140 Teilnehmern aus 24 weiteren Ortsverbänden waren drei Experten aus Lintorf für die Ortung von Vermissten auf dem Übungsgelände der „Danish Emergency Management Agency“ in Tinglev aktiv.

Am frühen Donnerstagmorgen machten sich drei Ehrenamtliche auf den Weg in den Norden. Dort nahmen sie an einem Kurs für Bergung/Ortung, organisiert durch den THW-Landesverband Bremen, Niedersachsen, teil. Während die Teilnehmer noch auf deutscher Seite in einer Jugendherberge und einer Feuerwehrschule untergebracht waren, lag das Übungsgelände der „Danish Emergency Management Agency“ in Tinglev, Dänemark. Die gut 140 Teilnehmer aus den insgesamt 25 Ortsverbänden kamen aus ganz Deutschland. Neben den Menschen waren auch mehr als 40 Rettungshunde und Hunde in Ausbildung dabei. Nach einer langen Anfahrt wurden die Zimmer für die nächsten Tage bezogen. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde der Kurs eröffnet und in kleinen Gruppen konnten sich die Teilnehmer kennenlernen.

Der Freitag und Samstag standen tagsüber im Zeichen des Trainings auf dem Übungsgelände. In Gruppen aufgeteilt konnte an vielen Stationen Wissen aufgefrischt und vertieft werden. Aber auch der Austausch mit Ehrenamtlichen aus anderen Regionen war wichtig. Die Möglichkeiten, die sich in Tinglev boten waren vielfältig: Suche in Trümmern, Suche in Gebäuden, Abseilen mit und ohne Hund am Gebäude und im Gebäude, Transport von Mensch und Tier über Höhen mittels Teleskoplader, steile Treppen, Einsatz von Ortungstechnik und vieles mehr.

Am Freitagabend wurden laufende Forschungsprojekte mit THW-Beteiligung durch Mitarbeiter aus der THW-Leitung vorgestellt. Hier bot sich auch für die Ehrenamtlichen die Möglichkeit sich in Zukunft an diesen zu beteiligen.

Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung am Samstagabend stand es den Teilnehmenrn frei, ob die Rückreise noch am Abend oder erst am nächsten Tag angetreten wurde. Auf Grund der langen Fahrtzeit entschieden sich die Ratinger für die gemeinsame Rückreise mit anderen NRW-Einheiten am Sonntagmorgen. Viele Staus machten die Fahrtzeit noch länger als geplant, sodass die Ankunft am Standort am Hülsenbergweg erst gegen 19 Uhr erfolgte.

Foto: THW Kiel

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