Themenabend Rose Ausländer im Heine-Institut

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Düsseldorf. Czernowitz, New York, Düsseldorf – das sind nur einige der Stationen der großen Dichterin Rose Ausländer. Seit Mitte der 1960er-Jahre lebte sie in Düsseldorf, zuletzt im Nelly-Sachs-Haus, dem Elternheim der Jüdischen Gemeinde. Zu ihrem 117. Geburtstag hat die Regisseurin Friederike Felbeck auf der Grundlage von Gedichten und Prosa von Rose Ausländer eine multimediale Performance geschaffen, die sich ihrer kosmopolitischen Biografie, ihrem vielfältigen Werk aber auch einer Geschichte von Vertreibung, Verfolgung und Wiedergutmachung nähert. Sie zeigt die Modernität einer zeitlos gültigen Künstlerin und begibt sich auf Spurensuche entlang der zahlreichen buchstäblichen und metaphorischen Wohnungen Rose Ausländers. Die Performance ist bei einem Themenabend im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12–14, am Freitag, 11. Mai, 19 Uhr, zu sehen.

In einem zweiten Teil an dem Themenabend stellt Maria Behre ihr jüngst veröffentlichtes Rose-Ausländer-Lesebuch vor – basierend auf Recherchen im Nachlass Rose Ausländers, der im Rheinischen Literaturarchiv des Heinrich-Heine-Instituts bewahrt wird. Das Lesebuch ist erschienen in der Reihe „Nylands Kleine Rheinische Bibliothek“ (Edition Virgines, Düsseldorf).

Der Eintritt an dem Abend kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Eine Kartenvorbestellung ist möglich, Telefon 0211/8995571 (wochentags von 11 bis 17 Uhr) oder an heineinstitut@duesseldorf.de.

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