Theaterstück: „Ich fürchte nichts…“

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Hösel. Die Stiftung Kinder- und Jugendarbeit, die es sich zum Ziel gemacht hat, langfristig die Jugendarbeit in Hösel zu sichern, hat sich im Reformationsjahr etwas Besonderes für die Stifter und die Gemeinde einfallen lassen. Am Freitag, 24. März, 19 Uhr lädt sie zum Theaterstück „Ich fürchte nichts…“ – Luther 2017 ein. Aufgeführt wird es im großen Saal des Gemeindehauses, Bahnhofstraße 175, in Hösel. Das Kulturamt Ratingen unterstützt die Veranstaltung finanziell.

Der Eintritt beträgt zwölf Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse. Eintrittskarten sind im Gemeindebüro, in der Zweigstelle der Stadtbücherei sowie in der Buchhandlung Rose Schlüter erhältlich.

Der Regisseur des N.N. Theaters, Gregor Höppner, hat dieses Stück zusammen mit dem Ensemble erarbeitet. Die Regieassistenz hat Laura Remmler. Es spielen Irene Schwarz, Aischa-Lina Löbbert, Oliver Schnelker, Michel Thorbecke.

Die Vorlage stammt von dem Autor George Isherwood, der bereits Themen wie Faust, Odysseus und Genesis auf die Bühne gebracht hat. Musikalisch wird das N.N. Theater an diesem Abend vom Gospelchor „Talking People“ der evangelischen Kirchengemeinde Hösel begleitet. 

Neben der Auseinandersetzung über die Bedeutung Luthers werden auch die alltäglichen Dinge des Lebens zu seiner Zeit in Szene gesetzt. Dazu wird auf der Homepage des Theaters erläutert: „Das N.N. Theater schafft ein Lebendigwerden der zeitlichen Ereignisse, die sich mit dem Jetzt verbinden, ein theatrales Mosaik mit enormem Witz, Tragik, Poesie und viel Musik“.

Die Schauspielerin Irene Schwarz, N.N. Theater, berichtet: „Für mich als Schauspielerin gab es in diesem Projekt viele spannende Aspekte, so zum Beispiel die Auseinandersetzung mit dem ausgehenden Mittelalter und der beginnenden Neuzeit. Was wird aus revolutionären Ideen und Taten, wenn sie in die Jahre kommen? Wie wird ein Mensch wie Luther mit all seinen Stärken und Schwächen durch die folgenden Jahrhunderte vor die unterschiedlichen Karren gespannt?

„Ich fürchte nichts… Luther“ macht deutlich, es geht um die Zeit der Reformation und es geht auch um die Ereignisse im 21. Jahrhundert. Da gibt es überraschende Parallelen“, so Bärbel Fischbach, Vorsitzende der Stiftung für Kinder- und Jugendarbeit Hösel.

Information zum N.N. Theater: http://www.nntheater.de/das-repertoire.html

Information zu der Kinder- und Jugendstiftung: https://www.evkirche-hoesel.de/stiftung

Foto: AKIM photography

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