Theater mit Champagner und Gurkensandwiches

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Essen. Wortwitz, messerscharfe Pointen und klug konstruierte Verwicklungen, das sind die Zutaten für das Stück, das am Samstag, 5. Dezember, ab 19:30 Uhr im Essener Grillo-Theater Premiere (bereits ausverkauft) feiern wird: Mit „Bunbury – Ernst ist das Leben“ hat der irische Schriftsteller Oscar Wilde der Dekadenz seiner Zeit ein literarisches Denkmal gesetzt. Regisseurin Susanne Lietzow und ihr Team bringen Wildes Komödie in der deutschen Fassung von Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nach einer Übersetzung von Karin Rausch auf die Bühne.

Und darum geht’s: Algernon (Dennis Bodenbinder) hat einen kranken Freund namens Bunbury und damit eine gute Ausrede erdichtet, um Zeit zur Erholung vom Nichtstun außerhalb der Stadt zu verbringen. Jack (Stefan Migge), der mit seinem Mündel Cecily und Hauspersonal auf dem Land wohnt, besucht wiederum regelmäßig seinen ebenso nichtsnutzigen wie frei erfundenen Bruder Ernst in der Stadt. Pikanterweise haben sich sowohl Cecily als auch Algernons Cousine Gwendolen in den Kopf gesetzt, dass sie ihr Lebensglück nur an der Seite eines Mannes ausgerechnet mit dem Namen Ernst finden können. Als Algernon plötzlich in der Rolle von Jacks Bruder Ernst auf dem Landsitz erscheint, ist die Verwirrung komplett und das doppelte Doppelspiel in ernsthafter Gefahr.

Theaterfreunde, die eine Neigung zu Gurkensandwiches und Champagner verspüren und keine Berührungsängste mit der Mode der Dandys, Bonmots und gepflegter Langeweile haben, sollten diese Inszenierung keinesfalls verpassen. Es spielen Dennis Bodenbinder, Lene Dax, Ines Krug, Stefan Migge, Janina Sachau, Sven Seeburg, Beatrix Strobel und Silvia Weiskopf.

Die Premiere am 5. Dezember ist bereits ausverkauft! Folgetermine sind am 9., 10. und 31. Dezember.

Karten gibt es für 14 und 25 Euro unter Telefon 0201/8122-200 oder online über www.schauspiel-essen.de.

Dennis Bodenbinder (Foto: Isabel Machado Rios)

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