Theater: Eröffnungspremiere im Zelt

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Düsseldorf. Am Donnerstag, 15. September, 19 Uhr feiert das Schuaspielhaus seine Eröffnungspremiere im Theaterzelt auf dem Corneliusplatz, mitten in der Stadt: Gilgamesh, das älteste Epos der Menschheit, fast so alt wie unsere Zivilisation, in der poetischen Bearbeitung von Raoul Schrott. Es entstand vor fünftausend Jahren im heutigen Gebiet Syriens und des Irak. Eine abenteuerliche Reise, die ans Ende der Welt führt, eine Geschichte über Freundschaft, von einem, der auszieht, um das Geheimnis der Unsterblichkeit zu lüften –  und den Sinn des Lebens findet. Es inszeniert Roger Vontobel. Mit Beginn der Saison 2016/17 wird er Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Eröffnung im Central: Nikolai Gogols Komödie Der Revisor eröffnet am Samstag, 17. September, um 19:30 Uhr, die Große Bühne im Central. Ein Revisor kündigt sich an – und ein jeder macht sich sofort daran, in seinem Bereich zu vertuschen, was geht. Der zweite Schock ist noch größer: Ein junger Mann wohnt seit zwei Wochen im Gasthaus und bezahlt seine Rechnungen nicht. Das muss er sein! Sofort wird der Unbekannte hofiert, bestochen und geschmiert. Gogols Komödienklassiker nimmt die korrupten Politiker und Beamten eines kleinen Provinznests aufs Korn und zielt gleichzeitig auf menschliche Geltungssucht und Profitdenken allgemein. Regisseur Linus Tunström inszeniert zum dritten Mal im deutschsprachigen Raum.

Eröffnung der Bürgerbühne: Auf der Kleinen Bühne des Central fällt am Freitag, 16. September, um 20 Uhr, der Startschuss für die neu gegründete Bürgerbühne, bei der die Düsseldorfer mit ihren Biografien und Geschichten selbst auf der Bühne stehen: Jugendliche wagen sich an einen der größten Stoffe der Weltliteratur, den Sommernachtstraum. Shakespeares Verwirrspiel wird so zum Ausgangspunkt für eine wilde Reise durch das Gefühlsleben von Heranwachsenden. Es inszeniert Joanna Praml, die 2014 zum Berliner Theatertreffen der Jugend eingeladen wurde.

Eröffnung des Jungen Schauspiels: In der Münsterstraße 446 begrüßt das Junge Schauspiel am Sonntag, 18. September, um 16 Uhr, mit der Uraufführung Meine Schwester Sheherazade die Theaterbesucher: Jenseits aller Klischees von Exotik erzählt die junge Autorin Mathilda Fatima Onur eine der berühmtesten Geschichten des Orients neu. Sheherazade ist heimatlos, seit der König ihr Tal zu einem Stausee gemacht hat, und sucht mit ihrer kleinen Schwester Unterschlupf im Palast. Doch der König, noch ein Kind, ist ein fürchterlicher Tyrann und zwingt Sheherazade, nur für ihn Geschichten zu erzählen. Regisseurin Grete Pagan wurde mit dem Mülheimer KinderStückePreis 2014 ausgezeichnet.

Internetseite des Düsseldorfer Schauspielhauses

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