TFG erhält eTwinning-Qualitätssiegel

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Kaiserswerth. Das Theodor-Fliedner-Gymnasium ist gleich für zwei europäische Schulprojekte ausgezeichnet worden. Es erhielt für „eTwinning ‚Börse‘“ und „Virtuell die Geschichte einer Dreierfreundschaft entdecken“ von der Jury jeweils ein eTwinning-Qualitätssiegel 2021 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind hochwertige Sachpreise und Urkunden zur Anerkennung.

Im Projekt „eTwinning ‚Börse‘“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 14 bis 16 Jahre mit dem Thema „Aktienmarkt“ beschäftigt. Der Sparstrumpf hat zwar ausgedient, doch nach wie vor legen viele Deutsche ihr Geld lieber auf die hohe Kante, als es am Aktienmarkt für sich arbeiten zu lassen. Angesichts von Nullzinsen und hoher Inflation verliert ihr Erspartes so immer mehr an Wert. Wer aber schon früh versteht, wie der Aktienhandel funktioniert, kann die Chancen verantwortungsvoll nutzen. Beim „Planspiel Börse“ mit einem virtuellen Wertpapierdepot konnten Schülerteams unterschiedliche Anlagestrategien ausprobieren. Ihre neuerworbenen Kenntnisse verarbeiteten die jungen Börsianer unter anderem in Quizaufgaben, Spielen und Comics. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen aus Polen, Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Deutsch.

Bei „Virtuell die Geschichte einer Dreierfreundschaft entdecken“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 12 bis 15 Jahre mit dem Thema „Weimarer Dreieck“ beschäftigt. Bei dem Dreiländerforum treffen sich seit 1991 Frankreich, Polen und Deutschland zu einem Gedankenaustausch über Europa. Anlässlich eines Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft des nordrhein-westfälischen Europaministers beschlossen die Kaiserswerther Gymnasiasten, die Geschichte des Weimarer Dreiecks gründlich zu recherchieren. Mit kniffeligen Quizaufgaben und Kreuzworträtseln zum Thema stellten sie das Wissen ihrer politikinteressierten Mitschüler auf die Probe. Und weil Reisen aufgrund der Coronabeschränkungen nicht stattfinden konnten, erkundeten sie die Heimatländer ihrer Projektpartner aus Frankreich und Polen kurzerhand virtuell. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Deutsch.

„Die beiden Projekte stellen zwei bedeutsame Themen in den Mittelpunkt, die die Schülerinnen und Schüler mit viel Fantasie und großem persönlichen Einsatz bearbeitet haben. Ihre ausgezeichneten Ergebnisse zeugen nicht nur von großem Engagement, sondern zeigen auch, mit wie viel Spaß sie bei der Sache waren“, so das Urteil der Jury.