„Textile Zeitkunst“ im Polizeigebäude

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Mettmann. Umfassend, ungewöhnlich und unangepasst ist seit über 20 Jahren das künstlerische Wirken der Liedbergerin Gabriela Drees-Holz. In ihrem künstlerischen Spektrum ist sie breit aufgestellt: Malerei, Zeichnen, Keramik, Objekt- und Installationskunst. Aber seit drei Jahren konzentriert sich die ehemalige Oberstudienrätin auf die Arbeit mit Farben, Stoffen und Garnen zum Thema „Zeit und Raum“. Ab Donnerstag, 21. September, präsentiert sie ihre Werke im Foyer der Kreispolizeibehörde Mettmann, Adalbert-Bach-Platz 1. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr.

Sie stellt Stoff-Garnarbeiten vor, deren wesentliche Gestaltungselemente Rhythmisierungen, Stofffalten und in die Garnebene hineinwachsende tanzende Figuren sind. Darüber hinaus präsentiert sie auch Arbeiten aus ihrer Sequenz „KissenKunst“, Kunstwerke, die zum Beispiel aus über 5000 Stecknadeln, an die 200 Knöpfen und viele Reißverschlüsse gestaltet sind.

Die Künstlerin sieht durchaus einen Bezug zwischen ihren „textilen Zeitobjekten“ und der Mettmanner Kreispolizeibehörde. So unterstreicht sie, dass „persönliche Zeit“ nur genossen werden kann, wenn man sich sicher und beschützt weiß. Fehle es für sie an Schutz und Sicherheit, würden in ihren Stoffen wohl verstärkt Risse, „Brüche“, ja sogar Abbrüche zu finden sein, auch ihre lebensfrohe Farbwahl würde einer dunkleren und vielleicht eintönigeren weichen.

Foto: privat

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