Teure Motorradtour am Samstag

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Kreis Mettmann. Am vergangenen Samstag fiel dem zivilen Kradfahrer vom Verkehrsdienst der Polizei ein 42-jähriger Erkrather auf, der auf seinem Motorrad der Marke Kawasaki, gegen 10.30 Uhr, auf dem außerörtlichen Südring in Mettmann, in Richtung Ratingen unterwegs war. Am Ende erwartet ihn ein Bußgeld über 440 Euro, zwei Punkte in Flensburg und mindestens zwei Monate Fahrverbot.

Der Erkrather Zweiradfahrer hatte es erkennbar eilig. In seiner Eile vergaß der 42-Jährige offensichtlich jede Vorsicht. Auf der gesamten, videografisch dokumentierten Strecke bis zum Anhalteort an der Rudolf-Diesel-Straße in Mettmann überschritt er die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ständig sehr deutlich. Zudem überholte er auch mehrfach unzulässig – in einem Fall sogar, obwohl sich ein anderes Zweirad im Gegenverkehr befand. Alleine diese Zuwiderhandlung zieht ein Bußgeld von 120 Euro und einen Punkt nach sich.

Zusammen mit den diversen Geschwindigkeitsverstößen werden sich dann am Ende aber wohl ein Bußgeld von insgesamt 440 Euro, zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und mindestens zwei Monate Fahrverbot summieren.

Insgesamt kehrte das ProViDa-Motorrad an diesem Samstag mit sieben Anzeigen zur Dienststelle zurück, bei denen drei Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

ProViDa steht für „Proof Video Data“ und bedeutet, dass speziell ausgerüstete Fahrzeuge der Polizei, mit kombinierter, regelmäßig geprüfter und geeichter Video- und Messtechnik, während der Fahrt insbesondere Geschwindigkeitsüberschreitungen, aber auch andere Verkehrsverstöße beweiskräftig feststellen und dokumentieren können.

Bei der Kreispolizeibehörde Mettmann ist ein ziviles Motorrad der Marke BMW mit dieser Technik ausgestattet. Besonders ausgebildete Kradfahrer der Polizei sind mit diesem Motorrad immer wieder auf allen Straßen im Kreis, schwerpunktmäßig aber auch gerade auf den bekannten Motorradrouten der Region unterwegs.

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