Tell-Kompanie: Krippenaufbau in Coronazeiten

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Lintorf. Sollen wir oder sollen wir nicht? Das fragten sich die Mitglieder der Tell-Kompanie Lintorf 1909, nachdem das öffentliche Leben wegen der Coronapandemie in Deutschland im Dezember wieder heruntergefahren worden war. Ein Teil der Tell-Mitglieder entschied sich dann doch für den Aufbau der Krippe in St. Johannes – in diesem Jahr mit Schutzmaske.

Die Aufbautruppe war mit sechs Tellanern und Oskar etwas kleiner als in den vergangenen Jahren. Die Masken erleichterten die Arbeit nicht. “Jetzt kann ich nachempfinden – vielleicht, wie sich ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz unter Atemschutz fühlen muss”, meint Tell-Mitglied Andreas Preuß.

Die Tell trägt ihren Teil dazu bei, dass es in unserer Kirche so richtig weihnachtlich wird. Vielen, vielen Dank Euch, dass Ihr Euch auch in schwierigen Zeiten dieser Aufgabe stellt!

Pfarrer Benedikt Zervosen, Präses der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464

Irgendwie sind die einzelnen Krippenteile schwerer und unhandlicher. Die Stämme der beiden Tannen, die links und rechts der Krippe stehen, waren gefühlt noch dicker als in den Vorjahren. “Das kann aber auch daran liegen, dass unser traditioneller Baumstamm-zurecht-Stutzer, Felix, nicht helfen konnte und ich das übernehmen musste”, so Andreas Preuß. Es mag aber auch daran liegen, dass die Tellaner inzwischen zwölf Jahre älter geworden sind. Seit 2008 baut die Formation der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464 die Krippe in St. Johannes auf.

Nach drei Stunden war die Arbeit dann trotzdem erledigt und alle waren froh, es mit der kleinen Truppe in dieser überschaubaren Zeit geschafft zu haben.

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