Tambourcorps: Gemeinschaft mit viel Tradition

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Lintorf. Montags, donnerstags und samstags können die Lintorfer es im Dorf hören: Das Tambourcorps übt fleißig für das kommende Schützenfest. Bei der Probe an diesem Samstag erhielten die Spielleute Besuch: Schützenchef Andreas Preuß überzeugte sich zusammen mit dem Königspaar Robert und Christa Schmale von den hervorragenden musikalischen Fähigkeiten des Spielmannszuges.

Nach dem Aderlass Anfang des Jahres hat das Tambourcorps Lintorf heute wieder eine ansehnliche Größe. Mehr als 30 Musiker proben unter der Leitung des musikalischen Ausbilders Alexander Vogtmann konzentriert und mit viel Freude in der Schule.

Gleich bei den ersten Proben zeigte sich, dass die Mischung stimmt. Wer ein wenig Ahnung von Musik hat, der merkt sofort: Das sind alles Männer, denen die Musik im Blut liegt.

Zahlreiche ehemalige und neue Spielleute haben sich zusammengefunden, um die Tradition des Tambourcorps aufrecht zu erhalten. Michael Schleicher erzählt: „Als uns Heribert Müller Anfang des Jahres um Hilfe bat, da haben wir nicht lange gezögert, sondern einfach geholfen.“ Das, so die Meinung aller im Corps, sei man den unvergessenen Gründern des Spielmannszuges – Ludwig Pützer, Hubert Wassenberg und Karl Heinz Kipp – einfach schuldig gewesen. Eine Lintorfer Bruderschaft ohne eigenes Tambourcorps sei schließlich ein Unding.

Besonders gefreut haben sich die Musiker über die große Unterstützung aus der Lintorfer und vor allem auch aus der Ratinger Bruderschaft. Vorsitzender Heribert Müller sagt: „Der Zuspruch und die praktische Hilfe waren einfach umwerfend.“

„Unser Ziel ist es aber nicht, nur bei den Schützenfesten in Ratingen und Lintorf zu spielen“, sagt Michael Schleicher. „Wir wollen andere für unsere Musik, für unsere Gemeinschaft begeistern.“ Mittelfristig sollen weitere Spielleute ausgebildet werden, um so die Zukunft des Tambourcorps zu sichern.

„Die Gemeinschaft in dem Corps ist unbeschreiblich gut“, sagt Wolfgang Soumagne, der nun wieder seiner musikalischen Leidenschaft begeistert nachgeht. „Es macht richtig Spaß zur Probe zu kommen – auch drei Mal in der Woche!“

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