Tafel der Gemeinsamkeit verlegt

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Ratingen. Wegen der ungünstigen Wetterprognose für den morgigen Freitag, 8. September, wird die „Tafel der Gemeinsamkeit“ gegen Rechtsextremismus und Rassismus nicht wie vielerorts angekündigt unter freiem Himmel auf dem Ratinger Marktplatz stattfinden können. Die Veranstalter haben sich für eine Ortsverlegung ins Haus am Turm, Angerstraße 11, entschieden. Speis und Trank wird es dort ab 16 Uhr geben.

Eingeladen haben die Stadt Ratingen, vertreten u.a. durch Bürgermeister Klaus Pesch, Sozialdezernent Rolf Steuwe und die Integrationsbeauftragte Zeliha Yetik gemeinsam mit dem Christlich-Islamischen Dialogkreis, bestehend aus Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche sowie der muslimischen Vereine in Ratingen. Mit ihrer Teilnahme wollen die Besucherinnen und Besucher der Tafel ein Zeichen für das friedliche Zusammenleben und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen. Die Veranstaltung knüpft damit an die Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein weltoffenes Miteinander in Ratingen im Jahr 2015 an.

Der Kreis Mettmann erarbeitet derzeit mit Förderung des Landes ein „Integriertes Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus“. Die Ratinger „Tafel der Gemeinsamkeit“ unterstützt die Entwicklung des Handlungskonzepts. Denn im Rahmen der Veranstaltung können Ratinger Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge einbringen, wie Rechtsextremismus und Rassismus in der Gesellschaft Einhalt geboten werden kann. Der Austausch wird von einem professionellen Moderationsteam begleitet.

Foto: Jörg Brinckheger/pixelio.de

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