Svenja Leiber liest aus ihrem Roman

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Düsseldorf. Autorin Svenja Leiber ist am Mittwoch, 15. August, 20 Uhr zu Gast in der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1. Sie stellt ihren Roman „Staub“ in einer Lesung vor. Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW moderiert den Abend. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Geschichte des Romas führt nach Saudi-Arabien. Dort verbringt Jonas Blaum als Kind ein Jahr. Sein Vater, ein Mediziner, verfolgt in Riad seine eigenwilligen Vorstellungen von Heilung. Den Deutschen fällt es nicht leicht, sich den ungewohnten Landessitten anzupassen, und als eines Tages das jüngste Kind der Blaums spurlos verschwindet und wenig später verstört und sprachlos wiederauftaucht, kehrt die Familie überstürzt nach Deutschland zurück. Im Sommer 2014 reist Jonas Blaum, mittlerweile selbst Arzt, suchtkrank und von Zweifeln geplagt, erneut in den Nahen Osten, diesmal nach Amman. Als ihm dort ein Junge in die Obhut gegeben wird, regt sich für den Arzt ein beängstigender Verdacht.

Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, lebte als Kind einige Jahre in Saudi-Arabien. 2005 debütierte sie mit dem Erzählungsband „Büchsenlicht“. Es folgten die Romane „Schipino“ (2010), „Das letzte Land“ (2014) und 2018 „Staub“. 

 

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