Svenja Bock organisiert 24-Stundenlauf

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Breitscheid. Seit zehn Jahren richtet der TuS Breitscheid den 24-Stundenlauf aus. Jetzt übernimmt die Breitscheiderin Svenja Bock die Organisation der Laufveranstaltung. Der Reinerlös dieses Benefizlaufs kommt der Helen-Keller-Schule, der evangelischen Kirchengemeinde und sozialen Einrichtungen zugute. Bei dieser Veranstaltung geht es nicht einfach darum 24 Stunden zu laufen, sondern sich innerhalb von 24 Stunden zu bewegen – egal wie, egal wie lange. Der Respekt gilt allen Teilnehmern, ohne eine Wertung der Leistung und getreu dem Motto der Helen-Keller-Schule „Im Lebensalltag gemeinsam handeln“. Auch der TuS Breitscheid setzt mit seinem Engagement ein deutliches Zeichen dafür, dass er keine Unterschiede zwischen Sportlern mit und ohne Handicap macht. Vielmehr ist das sportliche Miteinander wichtig.

Nun bekommt der 24-Stundenlauf eine neue Chef-Organisatorin. Svenja Bock wird künftig das erfahrene Orgateam leiten und neue Ideen verwirklichen. „Ich habe jahrelang an dieser Veranstaltung teilgenommen und bin von dem Konzept total überzeugt“, ist ihr erster Satz beim Teamtreffen zwischen Vertretern des TuS Breitscheid und den Verantwortlichen der Helen-Keller-Schule.

Die Maschinenbauingenieurin mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik hat auch schon konkrete Ideen, wie sie die Veranstaltung noch attraktiver gestalten wird. „Wir werden alle Ratinger Schulen einladen, als Schulstaffel an unserem Lauf mit dem besonderen Gemeinschaftserlebnis teilzunehmen und wir werden uns verstärkt um Firmenstaffeln bemühen.“

Als weitere Neuerung wurde im Team beschlossen, den Lauf statt bisher jährlich nunmehr alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Als Termin für die zwölfte Auflage einigte man sich nach kurzer Diskussion auf den 21. und 22. August 2020. Diese Tatsache ist auch den sportlichen Ambitionen der aktiven „Eisenfrau“ Bock geschuldet, die sich zurzeit auf den Ironman European Championship Frankfurt Triathlon in diesem Jahr vorbereitet und dort eine gute Zeit erzielen möchte.

Die Leiterin der Helen-Keller-Schule, Greta Kämmer, war auf jeden Fall ziemlich beindruckt von so viel Ehrgeiz und Disziplin. Überhaupt verstanden sich Svenja Bock und Greta Kämmer auf Anhieb sehr gut und verabredeten sich zu einem baldigen Treffen in der Schule. Auch Volkan Eric, Lehrer an der Helen-Keller-Schule und aktiv im Kleinkunstbereich unterwegs, sicherte sich schnell die Telefonnummer von Svenja Bock, um sie zu seinem Programm „Dönerwetter“ in die legendäre Interviewecke einzuladen.

Sven Knupp (von links), Greta Kämmer, Volkan Eric, Brigitte Krayer, Svenja Bock, Renate und Klaus Stemmer. (Foto: privat)

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