Städtische Seniorentreffs öffnen wieder

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Ratingen. Die fünf städtischen Seniorentreffs öffnen am Montag, 17. August, wie geplant ihre Türen wieder. Im Mehrgenerationentreff Tiefenbroich, an der Minoritenstraße in Ratingen-Mitte, am Karl-Mücher-Weg in Ratingen-Süd, an der Erfurter Straße in Ratingen-West und der Carl-Zöllig-Straße in Ratingen-Ost können sich Besucher ab Montag wieder treffen. Zum Thema Seniorentreffs in Corona-Zeiten hat die städtische Seniorenkoordinatorin Rita Mitic ein Gespräch mit Bürgermeister Klaus Pesch geführt, das ab Sonntag auf dem Ratinger Senioren-Kanal auf Youtube unter www.senioren-ratingen.de zu sehen ist.

Rita Mitic und ihre Mitstreiterinnen in den Seniorentreffs haben ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet. „Die Besucher wären aufgrund ihres Alters durch eine Corona-Infektion besonders gefährdet, daher dürfen wir gerade bei ihnen überhaupt kein Risiko eingehen“, sagt Bürgermeister Klaus Pesch. Rita Mitic ergänzt: „Wir haben uns die Entscheidung, wieder zu öffnen, nicht leicht gemacht, aber der Wunsch unserer Besucher, sich mal wieder in vertrauter Umgebung zu sehen, war doch sehr stark.“

Die Treffleitungen haben seit Beginn der Schutzmaßnahmen im Frühling über verschiedene Kanäle Kontakt mit ihrem Stammpublikum gehalten. Es gibt unter anderem einen Senioren-Kanal auf Youtube, über den zahlreiche selbst produzierte Videos zu sehen waren, eine Telefonnummer, an die sich Senioren jederzeit wenden können, und ein Hilfsangebot für alle möglichen Dienste.

Ab Montag sind die Treffs also wieder offen, aber so unbeschwert wie früher kann es natürlich nicht zugehen. Die Kontaktdaten müssen zum Beispiel bei jedem Besuch erfasst werden, es herrscht Maskenpflicht, man kann nicht eng zusammensitzen, überall muss der übliche 1,5-Meter-Abstand eingehalten, und wo das nicht geht, eine Maske getragen werden. Wegen des höheren Reinigungsaufwandes sind auch die Öffnungszeiten gegenüber früher ein wenig eingeschränkt. Alle fünf Begegnungsstätten können montags bis freitags von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr besucht werden.

Die Angebote in den Seniorentreffs sind auch eingeschränkt. Sie können natürlich nur stattfinden, wenn sie mit der Coronaschutzverordnung vereinbar sind. Chor- und Singgruppen können zum Beispiel ihrem Hobby in den Treffs vorerst nicht nachgehen. Beim gemeinsamen Singen ist die Infektionsgefahr wegen des hohen und weiten Ausstoßes von Tröpfchen und Aerosolen besonders groß. Bewegungsangebote finden ebenfalls nicht statt, „alternativ bieten wir den betroffenen Gruppen Ersatzangebote an, wie zum Beispiel gemeinsames Spazierengehen, Walken, Rollatorspaziergänge und in Tiefenbroich Boule“, sagt Rita Mitic.

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