Stadtwerke: Warnung vor Betrügern

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Ratingen. Die Stadtwerke Ratingen warnen vor dubiosen Anrufern und Vertretern an der Haustür, die derzeit in Ratingen versuchen, neue Gas- oder Stromlieferverträge zu verkaufen. Dabei berufen sie sich fälschlicherweise darauf, den Vertrieb der Stadtwerke Ratingen übernommen zu haben und bieten neue Tarife an.  „Diese Behauptungen der Werber sind schlichtweg falsch und erfunden.“, so Stadtwerke-Vertriebsleiter Frank Schlosser.  Grundsätzlich sollte man bei Haustürbesuchen nichts unterschreiben; auch nicht eine Bescheinigung, dass man „gut beraten“ worden sei. Auch bei Anrufen sollte man vorsichtig sein und beispielsweise keine persönlichen Daten preisgeben oder eine Zustimmung zu Telefonwerbung geben, da dies schon als Vertragsabschluss interpretiert werden kann. IBAN- und Zählernummer zusammen mit dem Namen reichen schon, um einen ungewollten Anbieterwechsel durchzuführen.

Alle Mitarbeiter der Stadtwerke Ratingen können sich im Übrigen grundsätzlich ausweisen, bei Unsicherheiten sollte also immer nach dem Ausweis gefragt werden. Die fremden Werber, die die Bürger vor Ort besuchen oder telefonisch kontaktieren, arbeiten nur in den wenigsten Fällen tatsächlich bei einem Energieversorger. Es sind Subunternehmen, die nur darauf aus sind, „Vertragsabschlüsse“ am Telefon oder vor Ort zu generieren. Die Stadtwerke Ratingen raten daher noch einmal grundsätzlich dazu, keine Verträge am Telefon oder an der Haustür abzuschließen, sondern sich in Ruhe beraten zu lassen. Sollten Kunden auf diese Art unbeabsichtigt den Stromanbieter gewechselt haben, können Sie den Vertrag innerhalb von 14 Tagen schriftlich wiederrufen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Ratingen, Sandstraße 36, Telefon: 02102 485 485 helfen Ihnen dabei gerne.

Um gegen die Betrüger rechtlich vorgehen zu können, benötigen die Stadtwerke Ratingen folgende Angaben:  Wie hat sich der Anrufer vorgestellt? Wie war sein Name? Wann und von welcher Nummer ist der Anruf erfolgt? Welche Konditionen wurden angeboten? Welche Vertragsdaten wurden dem Anrufer mitgeteilt? Gab es eine Vertragsbestätigung? Kunden, die ungewollt kontaktiert werden, können den Stadtwerken diese Informationen schriftlich und möglichst ausführlich zur Verfügung stellen. Auf dieser Basis wird der lokale Versorger versuchen, die betrügerischen Absichten rechtlich verfolgen zu lassen.

 

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