Stadttheater „Monsieur Claude und seine Töchter“

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Ratingen. Nach dem Wassereinbruch im Stadttheater wird am kommenden Mittwoch, 15. Januar, 20 Uhr mit der Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ nach dem gleichnamigen Kinofilm der Betrieb wieder aufgenommen. Eintrittskarten für den Rang des Theaters gibt es für 16,50 Euro im Kulturamt und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Reservierungen sind möglich, Telefon 02102/5504104/-05.

Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt.

Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast vier Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Die Trocknung des Bühnenbodens kann zu Beginn der kommenden Woche beendet werden. Außerdem sind zwischenzeitlich die Prüfungen der sicherheitstechnischen Einrichtungen abgeschlossen und diese wieder funktionsfähig. Dort wo sich bei der technischen Ausstattung noch Defizite ergeben, können diese durch verschiedene Maßnahmen kompensiert werden. Die geplanten Veranstaltungen können so bis Ende Januar sichergestellt werden. Das Kulturamt hofft, dass in dieser Zeit alle noch offenen Mängel abschließend beseitigt werden können und der Spieltrieb bis zum Ende der Saison ohne Unterbrechungen fortgesetzt werden kann.

Foto: privat

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