Stadterneuerung hat viele Gesichter: Rundgang für Kinder

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Ratingen. Geführte Innenstadtrundgänge und Aktionen für Kinder bietet die Stadt Ratingen am Samstag, 14. Mai, an. Anlass ist der bundesweite Tag der Städtebauförderung. Die Stadt profitiert seit vielen Jahren erheblich von Fördermitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen, mit deren Hilfe zahlreiche Maßnahmen zur positiven Entwicklung der Innenstadt mitfinanziert werden. „Integriertes Handlungskonzept (INTEK) für die generationengerechte Stadt“ lautet der Titel für die große Klammer, die all diese sehr verschiedenen Projekte – von der Multimillionen-Investition bis zur kleinen, aber feinen Privatinitiative – zusammenhält. „In Ratingen hat die Stadterneuerung viele Gesichter“, sagt die technische Beigeordnete Petra Cremer. Einige dieser Projekte werden auf den Rundgängen vorgestellt.

Das Team Innenstadt bietet am 14. Mai zwei Rundgänge an. Der erste startet um 10.30 Uhr und der zweite um 12 Uhr, jeweils am Innenstadtbüro, Mülheimer Straße 9. Ein Rundgang dauert etwa eine Stunde. Stationen sind die Kornsturmgasse, die barrierefrei umgestaltet wurde, die Umgebung des Rathauses und bürgerschaftliche Projekte aus dem kommunalen Verfügungsfond und dem Fassaden- und Hofflächenprogramm.

Die Teilnahme an den Rundgängen ist kostenlos, um eine vorherige Anmeldung beim Innenstadt-Team wird gebeten (buero@innenstadt-ratingen.de, Telefon 02102-8 89 37 29.

Am Drachenspielplatz bietet das städtische Jugendzentrum LUX zwischen 10 und 13 Uhr kreative und spannende Aktionen für Kinder an.

Zusätzlich zu den Führungen am 14. Mai hat das Innenstadt-Team in diesem Jahr auch einen virtuellen Innenstadtrundgang mit den selben Stationen produziert.. Das Video ist ab dem 13. Mai auf dem Youtube-Kanal der Stadt Ratingen abrufbar: www.stadt-ratingen.de/youtube.php.

Zu Beginn des Stadtumbauprozesses stand die Umsetzung einiger Leitbildprojekte im Fokus, etwa die barrierefreie Umgestaltung des Düsseldorfer Platzes (ZOB) und die baulichen Entwicklungen am Rathaus. Gerade am Rathaus ist durch flankierende Maßnahmen eine besonders augenfällige städtebauliche Aufwertung gelungen. So konnte zum Beispiel durch die Anordnung des Neubaus eine neue fußläufige Verbindungsachse (Klostergasse) zum Rathauspark hergestellt werden, der in der Vergangenheit ein „Hinterhof“-Dasein gefristet hatte. Vor allem der Spielplatz „Am Trinsenturm“ war sehr in die Jahre gekommen. Im Zuge der neuen Öffnung wurde er von der Stadt in enger Zusammenarbeit mit den Kindern als „Drachenspielplatz“ neu konzipiert. Heute besticht er durch seine sehr hohe Aufenthaltsqualität und seine optisch wie funktional attraktiven Spielgeräte und wird sehr gut angenommen.

Weitere Maßnahmen des Stadtumbaus in Ratingen sind aber auch die vielseitigen Projekte, die von Bürgern getragen werden und somit deren Identifikation mit ihrer Heimatstadt zeigen (zum Beispiel die Aufwertung der Stromkästen mit historischen Stadtansichten, das künstlerisch gestaltete Tastmodell der Innenstadt neben der Kirche St. Peter und Paul  oder rund 40 Fassadenverbesserungsmaßnahmen).

INTEK-Projektkoordinatorin Birgit Courage und Lars Hausfeld vom Innenstadtbüro (Foto: Stadt Ratingen)