Stadt wirkt ausgestorben

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Lintorf/Ratingen. Hatte die Redaktion des Lintorfers am Samstag eine Wanderung ins Angertal unternommen, ist sie am Sonntag mit dem Rad nach Ratingen gefahren.

Auf dem Weg von Lintorf nach Ratingen mussten zahlreiche Radfahrer überholt werden oder auch entgegenkommenden Platz gemacht werden. In den Schrebergärten entlang der Bahn roch es an vielen Stellen verdächtig nach Gegrilltem. Rund um Haus zum Haus waren viele Fußgänger unterwegs. 

Doch der erste Blick von der Kirchgasse aus in Richtung Marktplatz ließ eine menschenleere Innenstadt erwarten. Ratingen (siehe Foto) wirkte wie ausgestorben. Aber dieser erste Eindruck entsprach nicht völlig der Wirklichkeit. Tatsächlich saßen in den Cafés aber einige Menschen an den Tischen, auch draußen, obwohl das Wetter bei weitem nicht so gut wie vorhergesagt war. Die Gaststätten machten zu dieser Zeit am frühen Nachmittag einen eher leeren Eindruck. Aber es war auch genau die Zeit zwischen Mittagessen und abendlichem Bier.

Im Eiscafé aber fand die Redaktion kaum noch Platz. Es herrschte reger Betrieb. Auch wenn die Sonne nicht schien, so machte der Tag anscheinend doch Lust auf ein erstes Eis nach dem Winter. Denn nicht nur, dass fast alle Sitzplätze besetzt waren, vor der Verkaufstheke hatte sich auch eine lange Schlange gebildet. 

Eltern mit Kindern saßen an den Tischen im Eiscafé, Großeltern mit ihren Enkeln, Freundinnen und Pärchen schleckten das köstliche Eis. Fast wie an einem völlig gewöhnlichen Sonntag wenige Tage vor Frühlingsbeginn.

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