Stadt: Bezahlen mit dem Handy

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Ratingen. Die Stadtverwaltung bietet zum Jahreswechsel einen neuen Service an. Jetzt können Gebühren und Entgelte in einigen Verwaltungsstellen auch mit dem Smartphone bezahlt werden. Die Kreditinstitute haben dafür die Voraussetzung geschaffen. „Als neuen digitalen Verwaltungsservice sowie zur Verringerung des Verwaltungsaufwandes wollten auch wir die mobile Bezahlung anbieten. Die Erprobungsphase konnte nun abgeschlossen werden“, berichtet Kämmerer Martin Gentzsch.

Helmut Segler, stellvertretender Leiter der Stadtkasse, hat die Einführung der neuen Bezahltechnik federführend übernommen. „Voraussetzung ist, dass man ein für mobiles Bezahlen geeignetes Smartphone besitzt und von seinem Kreditinstitut die Daten seiner Giro- oder Kreditkarte aufgespielt hat“, erklärt Segler. Rund um dieses Thema gibt es nützliche Tipps und Hinweise zum Beispiel auf der Internetseite der Sparkasse HRV unter www.sparkasse-hrv.de/mobiles-bezahlen oder den Veröffentlichungen anderer Kreditinstitute.

Generell ist es für die Verwaltung vorteilhaft, wenn die Bürger ihre Giro- oder Kreditkarte und nun auch ihr Smartphone für die Bezahlund verwenden. Der Verwaltungsaufwand im Bargeldverkehr ist für die Stadtverwaltung hoch. Einige Städte sind daher bereits dazu übergegangen, bei Bargeldzahlungen ein zusätzliches Entgelt zu erheben. Über eine solche Zusatzgebühr wird in Ratingen derzeit nicht nachgedacht. Die Verwaltung setzt hier auf die Unterstützung durch die Bürger und bittet diese, Beträge bevorzugt mit Karte oder Smartphone zu entrichten.

An folgenden Verwaltungsstellen ist Bezahlen per Smartphone nun möglich: im Bürgerbüro, Kulturbüro, Standesamt, Stadttheater und bei der Stadtkasse (im Erdgeschoss des Rathauses). Die Stadtkasse prüft zudem, in welchen weiteren Verwaltungsstellen schrittweise zukünftig ebenfalls bargeldlos bezahlt werden kann.

Und auch die Stadtwerke Ratingen bieten den neuen Service jetzt an. In den Ratinger Bädern kann nun ebenfalls per Smartphone bezahlt werden, wie Geschäftsführer Marc Bunse jüngst berichtet hat.

Foto: Free-Photos auf Pixabay

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