St. Johannes: Jubiläumsfeiern beginnen am 11. Mai

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Lintorf. Die katholische Gemeinde St. Anna (Breitscheid, Eggerscheidt, Hösel, Lintorf) feiert das 50. Weihejubiläum ihrer Kirche St. Johannes in Lintorf. Am 7. Juni 1969 hatte Weihbischof Augustinus Frotz das Gebäude in einer festlichen Messe seiner Bestimmung übergeben, ein Ort für Gebet und Gottesdienst in Verbundenheit mit der ganzen katholischen Kirche zu sein.

Das Jubiläum soll nicht nur an die Chronik des Bauwerks erinnern, sondern den Blick auch auf die Geschichte der „Gemeinde auf dem Weg“ in diesen fünfzig Jahren lenken. Dazu hat der Festausschuss ein Programm zusammengestellt, das an verschiedenen Terminen Information und Rückblick, Gottesdienst und Besinnung, Feier und Unterhaltung bietet. In einer Festschrift sind einige historische Berichte und Erinnerungen zusammengestellt.

Die Festzeit beginnt am Samstag, 11. Mai, mit einer festlichen Messe um 17 Uhr und anschließendem Empfang im Pfarrsaal. Sie endet mit dem Pfarrfest am 7. Juli. Besonders erwähnt seien die beiden Aufführungen des Kindermusicals „Die Mäuse in der Johannes-Orgel“ am 22. und 23. Juni. Und der „Nachmittag voller Erinnerungen“ für alle heimatkundlich Interessierten am 1. Juni.

Die Kirche St. Johannes wurde zunächst als Filialkirche der – alten – Lintorfer Gemeinde St. Anna errichtet. Dies war notwendig geworden, weil verschiedene Einflüsse die Einwohnerzahl seit den 1950er Jahren schnell wachsen ließen: Zuzug von Flüchtlingen nach dem zweiten Weltkrieg, Ansiedlung von Industriebetrieben, Attraktivität als Wohnort bei einer günstigen Verkehrsanbindung an die umliegenden Großstädte. Die Kirche wurde ergänzt durch den Bau eines Kindergartens und eines Pfarrzentrums. Das ermöglichte den Aufbau eines vielfältigen Gemeindelebens, begleitet von Priestern des Kreuzherrenordens. Zugleich setzte das Ensemble aus diesen Gebäuden auch einen städtebaulichen Akzent und trug zur gesellschaftlichen Infrastruktur in dem schnell wachsenden Stadtteil in Randlage bei. Aber die Geschichte der Kirche spiegelt auch die rückläufigen Tendenzen in der katholischen Kirche wider: Gebaut als Filialkirche, wurde sie 1971 Pfarrkirche einer selbständigen Gemeinde. Schon 2001 fusionierten die beiden Lintorfer Gemeinden wieder. Im weiteren Verlauf wurden die katholischen Gemeinden im Ratinger Norden zusammengelegt. Jetzt ist St. Johannes eine von vier Kirchen in der neuen Großgemeinde St. Anna.

Das ganze Programm ist auf der Internetseite der Gemeinde zu finden

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