Sprachdiplom für Lintorfer Gymnasiasten

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Lintorf. Fundierte Kenntnisse einer Fremdsprache ebnen Wege, um in ganz Europa, aber auch weltweit, zu studieren oder eine Ausbildung zu beginnen. Diese Kenntnisse können 19 Schüler des Kopernikus-Gymnasiums Lintorf (KGL) jetzt mit einem vom französischen Bildungsministerium ausgestellten international gültigen Sprachdiplom nachweisen. Die Urkunde mit der Bezeichnung „Delf“ (Diplôme d’Etudes en Langue Française) wurde ihnen Anfang dieser Woche von ihren Französischlehrerinnen überreicht. 

Für dieses Diplom haben sie im vergangenen Jahr eine freiwillig Prüfung abgelegt. Diese bestand aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, in denen die vier Grundkompetenzen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen überprüft wurden. Der mündliche Teil wurde in einer Düsseldorfer Schule von Muttersprachlern abgenommen. Mitarbeiter des „Institut Français“ führten mit ihnen altersspezifische Gespräche über Alltagssituationen. Die schriftliche Prüfung, bei der es um die Aufgabenblöcken zum Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion ging, konnte im KGL absolviert werden. Die Schule war in Zusammenarbeit mit dem „Institut Français“ lizensiertes Prüfungszentrum. 

Mit speziellen Übungsaufgaben im regulären Lehrbuch haben ihre Lehrer sie auf die Prüfung vorbereitet. Außerdem hatten sie im vergangenen Jahr das Glück, dass eine französische Austauschschülerin die Schüler in enger Zusammenarbeit mit den Französischlehrerinnen auf die Prüfung vorbereiten konnte. Vor allem die mündliche Sprachpraxis wurde so mit einer Muttersprachlerin trainiert. Und diese Mühen hatten sich gelohnt, alle Teilnehmer hatten bestanden, zum Teil sogar mit bis zu 94 Prozent.

Egal für welches der sechs Sprachniveau sich die Prüflinge entschieden haben, alle haben an Sprachsicherheit dazugewonnen (was sich auch positiv auf den Unterricht ausgewirkt hat) und gleichzeitig ein Diplom erhalten, welches ihnen bei ihrer weiteren berufluchen Zukunft Türen öffnen kann. „Auch wenn man zunächst glaubt, nicht ins Ausland gehen zu wollen, macht das ‘Delf-Diplom’ durchaus Sinn. Es gilt nämlich ein Leben lang, auch wenn man sich zum Beispiel erst in zehn Jahren entscheidet, doch für ein Jahr in Paris zu studieren“, so Lehrerin Mary Pilava. 

Und damit noch viele andere Schüler aus allen Jahrgangstufen diese Chancen ergreifen können, laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Delf-Prüfung. 

Foto: privat

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