SPD wählt Christian Wiglow zum Bürgermeisterkandidatein

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Ratingen. Am vergangenen Donnerstag hat die Ratinger SPD bei ihrer Mitgliederversammlung ihren Bürgermeisterkandidaten, die Ratskandidaten und Kreiskandidaten gewählt und den Landratskandidaten nominiert. Als Bürgermeisterkandidat wurde der derzeitige Fraktionsvorsitzende Christian Wiglow bei nur einer Gegenstimme von der Mitgliedschaft gewählt.

Auch die Ratskandidaten konnten sich über eine fast einstimmige Unterstützung freuen. Die ungeteilte Zustimmung für die vorgelegte Ratsliste, die von Christian Wiglow, Bernd Falkenau und Jasmin Bender angeführt wird, zeigte, dass der Ortsvereinsvorstand mit seiner vorgelegten Empfehlung richtig lag. Gleiches galt für die Kandidaten für die Wahlen zum Kreistag. Mit Jens Geyer aus Monheim hat die Kreis-SPD ganz offensichtlich den Richtigen als Landratskandidaten vorgeschlagen. Die Ratinger SPD bestätigte die Kandidatur mit einem einstimmigen Votum.

Christian Wiglow ging in seiner Vorstellung auf die wesentlichen Punkte für die kommende Kommunalwahl ein: Wohnen, familienfreundliche Stadt, Mobilität und Stadtverwaltung.

Wiglow stellte dar, dass Wohnen ein Grundrecht ist. Die SPD will auch eine städtische Wohnungsgesellschaft. Ratingen müsse aber auch eine familienfreundliche Stadt werden. Familienfreundlichkeit sei der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit einer jeden Stadt. Hierzu gehören, so Wiglow, ausreichende und kostenfreie Kita-Plätze, gut ausgestattete Schulen und Jugendangebote in allen Stadtteilen.

Mobilität für alle – statt überall Verkehrskollaps – ist ein weiteres Thema, das Wiglow angehen will. Die autogerechte Stadt sei ein Modell von gestern, die SPD wolle die Alternativen zum Auto stärken, den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver und kostengünstiger machen.

Aber Wiglow sprach auch über die Ratinger Verwaltung und deren Potenziale. Die Verwaltung könne viel mehr, man müsse sie nur lassen. Dazu gehöre auch eine Führungskultur, die die Potenziale weckt und alle mitnimmt. Vertrauen statt kontrollieren sollte dabei Richtschnüre des Führungshandelns sein. 

Foto (von links): Jens Geyer, Elisabeth Müller-Witt (MdL), Christian Wiglow und Kerstin Griese (MdB

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