SPD-Fraktion: Bahnhöfe sicherer und sauberer machen

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Düsseldorf/Ratingen. Verwahrlost und zugemüllt – so erleben viele Menschen Bahnstationen und Haltepunkte. „Das darf so nicht bleiben“, findet die Ratinger SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt (Foto). „Verkehrs- und klimapolitisch ist es dringend notwendig, dass mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen. Doch wie wollen wir Menschen davon überzeugen, wenn ihre Bahnstation kein bisschen einladend ist?“ Die Fahrgäste würden sich an solchen Haltepunkten unwohl und häufig auch unsicher fühlen.

Daher fordert die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag ein Konzept, um den Zustand der Stationen zu verbessern. Dafür haben die Sozialdemokraten den Antrag „Angsträume beseitigen, Sicherheit erhöhen – die Verkehrswende braucht attraktive Bahnhöfe und Haltepunkte!“ in den Landtag eingebracht.

„An kleinen und mittleren Bahnhöfen sowie Haltepunkten fordern wir darin eine Bahnhofsaufsicht“, erläutert Müller-Witt. Die Bahnhofsaufsicht soll Kümmerer für eine oder mehrere Stationen werden, so die Idee der Sozialdemokraten. „Dadurch haben die Fahrgäste regelmäßig Ansprechpartner vor Ort, die für das Erscheinungsbild rund ums Gleis verantwortlich sind“, sagt Müller-Witt. Die Mitarbeitenden sollen demnach Vandalismusschäden und Vermüllung sofort beseitigen, um die Aufenthaltsqualität zu steigern. Dafür sollen die Bahnhofsaufsichten nach den Plänen der SPD mit einem eigenen Budget ausgestattet werden. So könnten viele Schäden schnell behoben werden.

Müller-Witt fordert die regierungstragenden Fraktionen auf, den Antrag zu unterstützen, um zügige Verbesserungen für die Bahnstationen auch in Ratingen zu erreichen. Eine Anhörung von Sachverständigen im Innenausschuss des Landtags habe bereits die Unterstützung des Fahrgastverbands Pro Bahn, der Deutschen Bahn und der Polizeigewerkschaften gezeigt.

Foto: SPD