Sparkasse: Schnelle Hilfe für Unternehmen

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Hilden/Ratingen/Velbert. Auch wenn inzwischen wieder viele Geschäfte geöffnet sind und mehr Leben in die Innenstädte zurückkehrt: Die Corona-Pandemie bleibt eine riesige Herausforderung für lokale Unternehmen, die weiterhin Unterstützung benötigen. So führten bundesweit Sparkassenmitarbeiter seit Beginn der Krise rund 1,2 Millionen Beratungsgespräche mit gewerblichen Kunden, um zu helfen. Für die Unternehmer geht es um die Erhaltung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und die Sicherung des aktuellen Liquiditätsbedarfs.

Auch die Sparkasse HRV steht ihren gewerblichen Kunden in dieser schwierigen Zeit zur Seite. Sie hat deshalb für diese Kundengruppe ein Sofortprogramm zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen bereitgestellt und bietet auf Wunsch zum Beispiel eine Tilgungsaussetzung bei gewerblichen Darlehen an. Bisher haben sich etwa 700 Kunden gemeldet, und es wurden konkrete Finanzierungshilfen in Höhe von 33 Millionen Euro angefragt. Besonders groß ist das Interesse der Kunden an den Förderdarlehen der KfW. Die Zahl der Anfragen wächst weiter an.

Die teilweise von Politik und Wirtschaft geäußerte Kritik, dass Hausbanken nicht schnell genug helfen würden, findet Jörg Buschmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HRV, nicht angemessen: “Unsere Beraterinnen und Berater bearbeiten alle Anträge mit Hochdruck und geben sich die größte Mühe, den von Dritten geforderten bürokratischen Aufwand so klein wie möglich zu halten. Für den so genannten „Schnellkredit“ etwa hat die KfW den Prüfungsumfang erfreulicherweise deutlich reduziert. Aber ganz ohne Prüfung geht es bei Krediten auch jetzt nicht. Und von uns als Sparkasse wird zu Recht erwartet, dass wir mit Sorgfalt arbeiten.“

Auch im Kundenservicecenter und im Businesscenter ist derzeit viel zu tun. Letzteres bietet die Sparkasse ihren gewerblichen Kunden seit Februar 2020 an. Das Businesscenter richtet sich gezielt an Geschäftskunden, die gerne die Vorteile digitaler Services nutzen, dabei aber auf persönlichen Kontakt nicht verzichten wollen. Zwei Mitarbeiter der Sparkasse kümmern sich um die Finanzangelegenheiten ihrer Kunden. Im Moment dreht sich allerdings auch hier fast alles um die Auswirkungen der Corona-Krise. Über 170 Gespräche haben die beiden Bankkaufleute bereits geführt. Hauptthemen sind auch hier öffentliche Fördermöglichkeiten und Erhaltung der Liquidität: Für die NRW-Soforthilfe interessierten sich zum Beispiel 115 Kunden.

„Wir tun, was möglich und verantwortbar ist, um unseren Kunden durch diese schwierige Zeit zu helfen“, versichert Buschmann. „Dafür setzen sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag mit vollem Engagement ein.“

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