Sparkasse: Jubiläum für „Private Banking“

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Hilden, Ratingen, Velbert. Die umfassende Betreuung sehr vermögender Kunden in all ihren Finanzangelegenheiten wurde früher selten mit Sparkassen in Verbindung gebracht. Die Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert betrat also Neuland, als sie 2009 mit einer eigenen „Private-Banking“-Einheit an den Start ging. In diesem Jahr kann die Abteilung auf ein erstes kleines Jubiläum zurückblicken – und auf eine ausgesprochen positive Entwicklung.

Diese spiegelt sich auch in der personellen Besetzung wider, denn der Erfolg und das damit verbundene kontinuierliche Wachstum haben dazu geführt, dass aus den ursprünglich fünf Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt heute 14 geworden sind.

Neben den neu gewonnenen Kundenverbindungen und dem gestiegenen Geschäftsvolumen hat sich auch das Themenspektrum immer wieder erweitert – und damit auch die Beratungskompetenz. So haben sowohl die Stiftungsberatung als auch die Testamentsvollstreckung nachhaltigen Einzug in die Beratung gehalten. Wolfgang Busch, der den Bereich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse über die gesamte Zeit verantwortete, blickt zurück: „Zu unserem Selbstverständnis als Sparkasse gehört es grundsätzlich, unsere Kunden in allen Finanzangelegenheiten zu beraten und unser Angebot an den Wünschen unserer Kunden auszurichten. Aus Kundengesprächen wussten wir, dass der Bedarf und das Interesse für das Geschäftsfeld Private Banking vorhanden sind und einige Kunden den Wunsch hatten, auch in diesem Bereich mit uns zusammenzuarbeiten.“

Die umfassenden fachlichen Voraussetzungen für die Betreuung sehr vermögender Kunden waren in der Sparkasse damals allerdings noch nicht gegeben. Es stellte sich also die Frage, ob die Sparkasse nach einem Kooperationspartner für dieses Geschäftsgebiet suchen oder diese Kompetenz in den eigenen Reihen aufbauen sollte. „Letztlich setzte sich dann das „Sparkassen-Gen“ durch: Wir wollten es selbst machen“, so Wolfgang Busch.

Was zunächst jedoch fehlte, war eine Führungskraft mit Private-Banking- und Wertpapier-Erfahrung, die einen solchen Bereich aufbauen konnte. Andrea Machost, damals Abteilungsdirektorin bei der DekaBank Luxemburg, nahm die Herausforderung an und leitet den Bereich bis heute.

Sie erinnert sich: „Für den erfolgreichen Aufbau eines Private-Banking-Bereiches ist es von zentraler Bedeutung, die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Deren Motivation in Verbindung mit dem Engagement der Sparkasse in die erforderliche fachliche und persönliche Weiterbildung ist bis heute die Basis für unsere langfristigen und ausgesprochen positiven Kundenverbindungen. Und die Anforderungen sind sehr hoch: Ein Private Banking-Betreuer muss das gesamte Themenspektrum in der Tiefe beherrschen. Permanente Weiterbildung ist dafür unerlässlich.“

Seit Mai 2019 ist Josef Stopfer, Vorstandsmitglied der Sparkasse, für den Bereich Private Banking verantwortlich. Er ist davon überzeugt, dass sich der Bereich auch weiterhin sehr positiv entwickeln wird: „Aus dem einstigen Neuland ist für uns sicheres Terrain geworden, und die seinerzeit gestellte Frage, ob die Sparkasse auch im Private-Banking-Segment Kompetenz anbieten kann, beantworten unsere Kunden heute mit einem klaren ja.“

Vorstandsmitglied Josef Stopfer (von links), Direktorin Andrea Machost und Vorstandsmitglied Wolfgang Busch (Foto: Sparkasse)

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