Sparkasse HRV reagiert auf Coronavirus: Weniger Filialen

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Hilden/Velbert/Ratingen. Vor dem Hintergrund der Coronakrise wird die Sparkasse HRV ab Montag, 23. März, in vier ihrer Filialen den personenbedienten Service bis auf weiteres einstellen. Davon betroffen sind die Filialen Gerresheimer Straße in Hilden, die Filialen Homberg und Hösel in Ratingen und die Filiale Unterstadt in Velbert. Auch die Samstagsöffnung der Hauptfiliale Ratingen wird ab dem 28. März bis auf weiteres eingestellt.

Der Zugang zu den Kundensafes bleibt erhalten. Die Sparkasse bittet jedoch darum, dieses Angebot nur in dringenden Fällen zu nutzen und vorab über das Kundenservicecenter einen Termin zu vereinbaren. Diese Maßnahmen sind vorübergehend, allerdings derzeit ohne zeitliche Befristung.

Das Selbstbedienungsangebot bleibt in allen Filialen erhalten und kann zu den üblichen Zeiten genutzt werden. Die Teams der vorübergehend geschlossenen Filialen werden in anderen Filialen und Abteilungen der Sparkasse eingesetzt, insbesondere zur Verstärkung des telefonischen Kundenservicecenters. Andere Mitarbeiter müssen in dieser Situation für ihr Kind zuhause da sein.

„Es ist uns sehr wichtig, unsere Kunden und Mitarbeitenden so gut wie möglich vor einer Ansteckungsgefahr zu schützen“, begründet Jörg Buschmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, den jetzt beschlossenen Schritt. Darüber hinaus betont er, sei der Besuch der Filialen in vielen Fällen auch gar nicht erforderlich – die Sparkasse biete mehrere Alternativen, um Geldgeschäfte sicher zu erledigen. Die Bargeldversorgung und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs sind dabei jederzeit sichergestellt.

Durch das umfangreiche Leistungsspektrum der Internetfiliale, im Online-Banking und in der Sparkassen-App kann vieles auf digitalem Weg bequem von zu Hause aus abgewickelt werden. Auch das Kundenservicecenter, Telefon 02051/3150, E-Mail: info@sparkasse-hrv.de, ist eine gute Möglichkeit, mit der Sparkasse in Kontakt zu treten, ohne sich dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen. Das Kundenservicecenter ist 58 Stunden die Woche erreichbar – montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags 9 bis 12 Uhr. Da auch der Umgang mit Bargeld ein grundsätzliches Risiko berge, rät Buschmann den Kunden außerdem, beim Bezahlen die kontaktlosen Alternativen per Karte oder Smartphone zu nutzen.

Buschmann hofft, dass möglichst viele Kunden die vorhandenen Alternativen jetzt nutzen werden: „Alles, was dazu beiträgt, persönliche Kontakte zu reduzieren, senkt das Risiko. Und das ist derzeit sicher das wichtigste Ziel.“

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